Rubikon-Newsletter der Kalenderwoche 25/2018

Rubikon ist das Magazin für die kritische Masse. Wir berichten über das, was in den Massenmedien nicht zu finden ist. Anbei übersenden wir Ihnen die Übersicht unserer Artikel der letzten 7 Tage.

Bild: Das Friedensgespräch

Das Friedensgespräch

„Jeder von uns ist für den Frieden mitverantwortlich“, meint Eugen Drewermann im exklusiven Rubikon-Videointerview.

am Samstag, 23. Juni 2018, 15:59 Uhr von Ursula Wesseler

Gönnen Sie sich einen Abend mit Eugen Drewermann. Den haben Sie sich verdient. Sehen Sie sich dazu das Interview an, dass am 14. Juni 2018 in Paderborn aufgenommen wurde. Gehen Sie folgendermaßen vor: Bringen Sie zuerst ihre Kinder ins Bett, so Sie denn welche haben, öffnen Sie eine gute Flasche Wein und hören Sie dann, was Dr. Drewermann zu sagen hat.

Bild: Die soziale Frage

Die soziale Frage

Die wahren Probleme im Land werden verschleiert oder ignoriert.

am Samstag, 23. Juni 2018, 15:58 Uhr von Susan Bonath

Die zunehmende Spaltung der Gesellschaft in arm und reich hat die soziale Frage auf die politische Tagesordnung geworfen. Sie manifestiert sich in der Flüchtlingskrise, spaltet die Linke und bringt der Rechten Zulauf. Die Linkspartei ist daran nicht unschuldig, denn sie ignoriert die Klassenfrage.

Bild: Terrorismus-Lügen

Terrorismus-Lügen

Wie die Stasi im Untergrund agierte.

am Samstag, 23. Juni 2018, 15:58 Uhr von Regine Igel

Mein Buch „Terrorismus-Lügen. Wie die Stasi im Untergrund agierte“ erschien im Jahr 2012 mit großem, vorrangig regionalem Presseecho im Sommer 2012, es wurde als spannender Politthriller sowie eine solide und behutsame Recherche gelobt, und die 3Sat-Kulturzeit sendete dazu einen 6-Minuten-Film. Besondere Aufmerksamkeit fand die aufgedeckte enge Zusammenarbeit des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS, Stasi) mit Rechtsterroristen. Einschlägig bekannte Journalisten und Zeithistoriker schwiegen auffällig. Zu einer großen Lesung in Gräfelfing mit Ina Beckurts, Witwe des RAF-Opfers Karl-Heinz Beckurts und lange schon überzeugte Stasi-Anklägerin, gesellte sich auf dem Podium ganz unabgesprochen und leise ein Moderator, der natürlich nicht vergaß, das Wort verschwörungstheoretisch fallen zu lassen.

Bild: Aufruf zum zivilen Gehorsam

Aufruf zum zivilen Gehorsam

Zur Nutzung der Rubikon-Sticker: Halten Sie sich an die Regeln! Provozieren Sie nicht! Erregen Sie auf keinen Fall Aufsehen!

am Samstag, 23. Juni 2018, 15:55 Uhr von Markus Gelau

Der Eine oder die Andere mag es mittlerweile mitbekommen haben: Die Rubikon-Aufkleber sind da. Endlich. Über 45.000 klare Botschaften warten darauf, auf einen dankbaren Untergrund geklebt zu werden. Allein — genau dieser Vorgang muss (sic!) sich natürlich im Rahmen der Legalität bewegen. Und genau dies ist der Anlass für die folgenden Zeilen und den folgenden Aufruf, liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitstreitende und Aktivisten — vor allem aber: notorische Unruhestifter!

Bild: Das WM-Foul

Das WM-Foul

Richard Herzinger hetzt in der „Welt“ gegen Russland, dass es seinesgleichen sucht.

am Samstag, 23. Juni 2018, 15:50 Uhr von Ulrich Teusch

Was zu erwarten war, ist eingetreten: Die aktuelle Fußball-Euphorie trübt den klaren politischen Blick. Wenn nicht noch etwas Entscheidendes passiert, also irgendein Ereignis den reibungslosen Ablauf der WM-Party stört, müssen wir befürchten, dass Putin am Ende Weltmeister wird.

Bild: Die Arroganz der Unmenschlichkeit

Die Arroganz der Unmenschlichkeit

Wehren wir uns gegen die Seehoferisierung Deutschlands.

am Samstag, 23. Juni 2018, 15:30 Uhr von Roland Rottenfußer

„Heute gehört uns Bayern, morgen die ganze Welt.“ Die Anführer eines von 16 Landesverbänden der Union demütigen die gewählte Kanzlerin und treiben das Land in der Flüchtlingsfrage vor sich her – im Verein mit ihrer eigentlichen „Schwesterpartei“, der AfD. In maßloser Selbstüberschätzung fordert Seehofer nun auch noch, ganz Europa solle sich an die CSU-Doktrin einer harten Linie gegen Zuwanderer anpassen. Wie lange lässt sich Merkel, wie lange lassen wir alle uns das noch gefallen? Wer eine menschlichere Flüchtlingspolitik wünscht, hat es nicht nötig, vor den Hardlinern zu kuschen. Nicht nur die Humanität ist auf seiner Seite, auch viele schlagkräftige Argumente.

Bild: Der Moral-Spaltpilz

Der Moral-Spaltpilz

Der Neoliberalismus bedient sich unserer Moral, um uns zu steuern und auszugrenzen.

am Samstag, 23. Juni 2018, 08:30 Uhr von Hans-Jürgen Bandelt

Wenn wieder mal die Flagge hochgehalten und ein Zeichen gesetzt werden soll, muss man schon genauer hinschauen, wofür oder wogegen die Flagge und welche denn hochgehalten werden soll und was die jeweilige Aktion der Zeichensetzung letztlich bewirken soll. Vieles kommt mit dem liberalen Populismus aus der extremen Mitte daher und soll auf eine gemeinsame Haltung einschwören, die anschlussfähig zur neoliberalen Ideologie ist. Die postmoderne Variante einstiger Volksgemeinschaft ist statt an Abstammung an Gesinnung geknüpft. Diese wird durch systemkonforme Events und Demonstrationen mit wechselnden Losungen immer schärfer eingegrenzt. Diejenigen, die sich nicht in den Marsch einreihen, sind dann Kandidaten für die neuen Parias und werden wegen ihrer nicht konformen Gesinnung als Nazis, Antisemiten, Rassisten diffamiert, also zu Außenseitern gemacht, die zutiefst verachtet und verfolgt werden.

Bild: Wenn die Linke fehlt

Wenn die Linke fehlt

Was wäre heute linke Politik?

am Samstag, 23. Juni 2018, 08:00 Uhr von Rüdiger Rauls

Auf dem Parteitag der Linkspartei in Leipzig prallten besonders in der Flüchtlingsfrage die Gegensätze aufeinander. Aber sind diese öffentlich ausgetragenen Streitfragen wirklich im Interesse jener Menschen, für die doch beide Lager vorgeben, Politik zu machen? Wie sähe eine Politik aus, die diesem Anspruch genügen würde?

Bild: Kriegsverbrecher an der Macht

Kriegsverbrecher an der Macht

Der Internationale Strafgerichtshof wird von der NATO manipuliert.

am Freitag, 22. Juni 2018, 19:00 Uhr von Andrej Zgonjanin

Andrej Zgonjanin beschäftigt sich in seinem Buch „Der Umgang mit Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien 1991–1999“ mit der Verantwortung für Kriegsverbrechen im jugoslawischen Bürgerkrieg und der strafrechtlichen Verfolgung. Die Reaktionen der Generäle auf Kriegsverbrechen stehen im Mittelpunkt der Betrachtungen, da sie zunächst mit den Taten ihrer unterstellten Soldaten konfrontiert waren. Gegenstand der Untersuchung sind Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Vukovar, in der Krajina und im Kosovo, mithin in erster Linie Verbrechen der serbisch-jugoslawischen und der kroatischen Seite. Die Verfolgung von Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht hing stark von der politischen Bereitschaft dazu ab. Der politische Wille war jedoch nahezu inexistent, um Straftaten juristisch zu ahnden. Untätigkeit gegenüber Kriegsverbrechen, so Zgonjanin, ist ein Zugeständnis an die eigenen Soldaten, Morde, Plünderungen und Brandstiftungen zu verüben. Deswegen ist die strafrechtliche Verfolgung von Kriegsverbrechen von Bedeutung, um die eigenen Militärangehörigen abzuschrecken. Die wichtigste Quellenbasis des Buches bilden die Gerichtsprozesse, Urteile und Archivdokumente des Internationalen Strafgerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag (ICTY). Aus den Gerichtsprozessen vor dem ICTY haben sich große Bestände mit tausenden Dokumenten, Befehlen und Berichten angesammelt, die eine Basis für die Erforschung der post-jugoslawischen Kriege darstellen und bislang kaum ausgewertet sind. Rubikon veröffentlicht exklusiv ein Kapitel aus dem Buch. Die Quellen und Anmerkungen zu diesem Beitrag entnehmen Sie bitte der Original-Publikation.

Bild: Zensiert!

Zensiert!

Mach’s gut, Pressefreiheit — war schön mit Dir.

am Freitag, 22. Juni 2018, 18:55 Uhr von Rubikons Jugendredaktion

Der Rechtsausschuss der Europäischen Union stimmt für ein skandalöses Gesetzesvorhaben, das mit sogenannten Uploadfiltern Meinungs- und Pressefreiheit untergräbt und damit die Grundsätze eines demokratischen Internets bedroht. Doch Deutschland schaut lieber Fußball.

Bild: Der Bildungsnotstand

Der Bildungsnotstand

Wie begegnet die Politik dem massiven Lehrermangel im Land? Sie setzt auf Ungelernte und erhöht den Rüstungsetat.

am Freitag, 22. Juni 2018, 18:30 Uhr von Ralf Wurzbacher

Hilfe! An deutschen Lehranstalten fehlen Zehntausende Pädagogen. Vor allem in der Primarstufe herrscht akute Personalnot. Eine gewaltige Pensionierungswelle rollt durch die Klassenzimmer und lässt die Kultusminister alt aussehen. Die Misere hat sich seit einer halben Ewigkeit abgezeichnet, die Politik wurde trotzdem kalt erwischt. Dazu noch das: Zuwanderung, zu wenige Absolventen, Geburtenboom – nichts davon hatten die Schulplaner auf dem Zettel. Jetzt heißt es, Ärmel hochkrempeln und alles an Kräften mobilisieren, was der Arbeitsmarkt her- beziehungsweise nicht hergibt. Pensionäre, Quer- und Seiteneinsteiger, minijobbende Studenten, Hochschuldozenten. Jede Lösung ist recht, nichts ist unmöglich. Nur an die Kinder denkt keiner. Wäre ja noch schöner…

Bild: Das Redeverbot

Das Redeverbot

Antirassisten bekommen an der Universität Wien Auftrittsverbot.

am Freitag, 22. Juni 2018, 18:00 Uhr von Hannes Hofbauer

Die Vorlesung war von langer Hand vorbereitet und mit dem Institut für Afrikanistik der Universität abgestimmt. Dhoruba bin Wahad, Ex-Black Panther und Mitbegründer der Black Liberation Army, sollte am 21. Juni 2018 im Rahmen einer Studienreihe im Seminarraum 1 der Wiener Afrikanistik als Zeitzeuge auftreten. Der Titel des Vortrages lautete: „Born in the storm to become a Black Panther“.

Bild: Putins Videofolterkeller

Putins Videofolterkeller

Der Videobeweis im Fußball ist Werkzeug in Putins Weltverschwörung.

am Freitag, 22. Juni 2018, 17:00 Uhr von Jens Bernert

Eigentlich sollen Sportgroßereignisse wie die aktuelle Fußballweltmeisterschaft ja unter anderem der Völkerverständigung dienen, aber die deutsche Propaganda sieht das seit ein paar Jahren bekanntlich anders und hetzt gegen den Russen wie in der „guten alten Zeit“.

Bild: Die Liebe zum Leben

Die Liebe zum Leben

Eine Einladung zu mehr Lebendigkeit und „Biophilie“.

am Freitag, 22. Juni 2018, 11:00 Uhr von Roland Rottenfußer

Wir lieben, was unseren Bedürfnissen entgegenkommt und was uns glücklich macht. „Biophilie“ bedeutet Liebe zum Leben, zum Lebendigen. Der Begriff wurde von dem Psychotherapeuten Erich Fromm geprägt und bezieht sich interessanterweise zunächst auf eine Charakterorientierung. Der Autor und Biologe Clemens G. Arvay hat dieses Phänomen in seinem Buch „Der Biophilia-Effekt“ sehr anschaulich dargestellt. Er liefert eine Fülle von auch wissenschaftlich untermauerten Fakten über die positive Wirkung von Naturerleben auf unsere Gesundheit. Seine wichtigste These: „Unsere Biophilia ist eine Schöpfung der Erde, auf der wir leben. Sie verbindet uns mit unserem Heimatplaneten“. Umgekehrt wird das Schwinden der Liebe zum Lebendigen auch ökologisch zur Gefahr.

Bild: Propaganda gegen China

Propaganda gegen China

Pekings „Neue Seidenstraße“ ist ein Friedensprojekt.

am Freitag, 22. Juni 2018, 10:00 Uhr von Pepe Escobar

Der brasilianische Investigativjournalist Pepe Escobar hält wenig davon, Chinas Infrastrukturprogramm als imperiales Großmachtstreben zu verteufeln. Er sieht das Projekt in seinem historischen und geopolitischen Kontext. Anders als der Großteil der westlichen Kommentatoren kommt er zu dem Schluss, dass mit Chinas „Neuer Seidenstraße“ keine Bedrohung, sondern eine Chance auf Wohlstand und Frieden verbunden ist.

Bild: Kriegsspiele

Kriegsspiele

Zeitungen des Madsack-Konzerns attackieren Wladimir Putin, um Russland zu treffen.

am Donnerstag, 21. Juni 2018, 14:00 Uhr von Stefan Korinth

Zum Tag des WM-Starts veröffentlichte die Madsack-Mediengruppe in ihren Zeitungen ein polemisches Würfelspiel, das neben dem Fußball-Weltverband FIFA vor allem den russischen Präsidenten Wladimir Putin kritisiert. Doch bei näherer Betrachtung wird deutlich: Was sich vordergründig gegen Putin richtet, zielt eigentlich gegen Russland als Staat und Gesellschaft im Ganzen.

Bild: Bedingungslos gerecht?

Bedingungslos gerecht?

Löst das Bedingungslose Grundeinkommen die Probleme unserer Zeit?

am Donnerstag, 21. Juni 2018, 12:00 Uhr von Rubikons Jugendredaktion

Seit einigen Jahren hat der Begriff des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) Hochkonjunktur. Die Idee, Geld an alle Menschen zu verteilen, um ihnen ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, findet Zuspruch vor allem im linken Lager. Die sich als progressiv Verstehenden sehen darin die Lösung zur Überwindung der gesellschaftlichen Spaltung sowie zur Herstellung einer gerechteren Gesellschaft. Die guten Gründe hierfür hat der Philosoph und Psychoanalytiker Erich Fromm bereits vor Jahrzehnten zu Papier gebracht (1). Doch kann das Modell halten, was es verspricht?

Bild: Teile und herrsche!

Teile und herrsche!

Um sie vom Kampf gegen Ausbeutung abzuhalten, werden die Bürger gegen Flüchtlinge aufgehetzt.

am Donnerstag, 21. Juni 2018, 11:00 Uhr von Bernhard Trautvetter

Die Debatten über Grenzen im Kampf gegen Flüchtlinge stellen Nebenschauplatz-Fragen in den Vordergrund, wodurch die Menschheit Zeit verliert, um sich den wirklich wesentlichen Fragen zuzuwenden: dem Konflikt Reich gegen Arm, bei dem Erstere kurz vor dem Endsieg stehen. Und der Klimakatastrophe, an der die reichen Industrieländer die Hauptschuld tragen – nur um sich dann gegen Klima- und Wirtschaftsflüchtlinge abzuschotten. Zuwanderungsfragen drohen die EU und die Regierungsparteien zu spalten und ziehen auch einen Riss in die Linke. Das Kapital ist in allen Fällen der lachende Dritte.

Bild: Menschenfeindlichkeit 2.0

Menschenfeindlichkeit 2.0

Die Politik der AfD erinnert an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte.

am Donnerstag, 21. Juni 2018, 11:00 Uhr von Andreas Peglau

Offenbar aus Sorge über die Reinheit des deutsch-nationalen Genpools hat die AfD im März eine Anfrage im Bundestag (a) eingebracht, die auf die Stigmatisierung von Migranten und Migrantinnen ebenso abzielte wie auf die von Behinderten, insbesondere von behinderten Kindern. Das Lebensrecht behinderter Kinder stellt auch der — in Deutschland 2011 mit einem Ethik-Preis geehrte — australische Bioethiker Peter Singer in Frage (b). Wie kurz der Weg von der Stigmatisierung zum Massenmord sein kann, hat die mehr als 200.000 Menschenleben vernichtende NS-Euthanasie gezeigt. In eigens dafür geschaffenen jugendpsychiatrischen „Kinderfachabteilungen“ wurden dabei mehrere tausend Kinder und Jugendliche ermordet. Eines dieser Kinder — und sein Mörder — sollen im Folgenden aus der Anonymität geholt werden.

Bild: Falsches Spiel

Falsches Spiel

Deutschlands Kampf gegen Antisemitismus verkommt zur Farce.

am Donnerstag, 21. Juni 2018, 10:00 Uhr von Nirit Sommerfeld

Deutschland hat seit kurzem einen neuen Beauftragten für ein ganz spezielles Sonderthema: Antisemitismus. Antisemitismus ist in aller Munde und wer Antisemitismus bekämpft, ist ein Held. Vor allem aber ist Antisemitismus ein Schreckgespenst in den Köpfen von Politikern, Lehrern, Professoren, Institutsleitern und allen anderen Menschen in verantwortlichen Positionen, denn was kann es Schlimmeres geben in Deutschland, als in den Verdacht zu geraten, Antisemit zu sein? Dann doch lieber ein entschiedener Kämpfer gegen diese Seuche sein, der keinen Aufwand und noch weniger die dazugehörige Publicity scheut beim entschiedenen Entgegentreten gegen dieses angeblich aus allen Ecken kriechende, wieder erstarkte, versteckte oder in neuem Gewand daherkommende Übel.

Bild: Ein starkes Team!

Ein starkes Team!

Friedensforscher Daniele Ganser und Traumaforscher Franz Ruppert wissen, warum sie den Rubikon unterstützen.

am Mittwoch, 20. Juni 2018, 12:00 Uhr von Daniele Ganser, Franz Ruppert

In zwei kurzen Video-Statements erklären Friedensforscher Dr. Daniele Ganser und Traumaforscher Prof. Franz Ruppert, warum sie den Rubikon unterstützen.

Bild: Unter falscher Flagge

Unter falscher Flagge

Das österreichische Islamgesetz ebnet den Weg in den autoritären Staat.

am Mittwoch, 20. Juni 2018, 11:00 Uhr von Paul Winter

In einer Pressekonferenz hat die türkis-blaue Regierung angekündigt, sieben Moscheen in ganz Österreich zu schließen und etwa 40 bis 60 Imame auszuweisen. Noch ist diese Causa nicht durch, doch egal wie die Debatte enden mag, Österreich avanciert Schritt für Schritt zur Speerspitze eines institutionalisierten antimuslimischen Rassismus, der Herrschaft und Repressionen rechtfertigt.

Bild: Satire vor Gericht

Satire vor Gericht

Die Strafverfolgung des Journalisten Ulrich Gellermann offenbart den zunehmend autoritären Umgang mit abweichenden Meinungen.

am Mittwoch, 20. Juni 2018, 10:00 Uhr von Klaus-Jürgen Bruder

Wer Satiriker vor Gericht zerrt, weil er sich von einer Kritik angeblich „beleidigt“ fühlt, erreicht nicht immer eine Veruteilung des Gegners. Er erreicht aber zumindest eines: dass sich unter kritischen Geistern ein Klima der Angst breit macht und dass im schlimmsten Fall eine Vorzensur im Hirn des Schreibenden stattfindet. Die Süddeutsche Zeitung hat gegen Ulrich Gellermann die „Methode Erdogan“ angewandt. Dass dieser Prozess überhaupt stattfindet, ist ein Schlag gegen die Meinungsfreiheit in Deutschland.

Bild: Der Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens

An wen richten wir die Frage nach dem Sinn unseres Lebens?

am Mittwoch, 20. Juni 2018, 09:00 Uhr von Peter Frey

Wen hat sie nicht schon einmal umgetrieben – die Frage nach dem Sinn des Lebens? Warum überhaupt gibt es uns? Sind wir Teil einer Schöpfung? Ist die Schöpfung von einem Sinn getrieben? Hat das, was wir in der begrenzten Spanne unseres Menschseins tun, überhaupt irgendeinen Sinn?

Bild: Der Anfang vom Ende

Der Anfang vom Ende

Am 11. September 2001 begann der Niedergang der Medienwelt.

am Dienstag, 19. Juni 2018, 16:00 Uhr von Wolf Reiser

Seit langem schon haben sich die deutschen Medien von ihrer grundsätzlichen Funktion in unserer Gesellschaft verabschiedet und sich ihrer Existenzberechtigung entledigt. Wer die Arbeit der öffentlich-rechtlichen Sender und jene der führenden Tageszeitungen und Magazine über einen längeren Zeitraum verfolgen konnte, erlebt, dass sich mit 9/11 nicht nur ein paar Geschäftstürme zu Schutt und Asche verwandelten, sondern auch Auftrag und Sinn des Journalismus im Ground Zero verdampften.

Bild: Der totale Krieg

Der totale Krieg

Auf seinen Rechnern simuliert und verliert das Pentagon den totalen Krieg gegen den Iran.

am Dienstag, 19. Juni 2018, 14:00 Uhr von Rubikons Weltredaktion

Der palästinensische Historiker Rashid Al Khalidi wurde 1948 in den USA geboren und wuchs — bis zur israelischen Besatzung 1982 — im Libanon auf. Khalidi verfügt über verschiedene wissenschaftliche und akademische Titel. Besonders stolz ist er auf die Edward-Said-Professur für Arabische Gegenwartsstudien an der Columbia Universität in New York/USA. Dort ist er gleichzeitig auch Direktor des Nahost-Instituts an der Fakultät für Internationale und Öffentliche Beziehungen. Jenseits der Universität investiert Khalidi viel Zeit in die Herausgabe des vierteljährlich erscheinenden Journals „Studien zu Palästina“. Zusätzlich begleitet er seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump als ausgewiesener Analytiker politisch und wissenschaftlich die Umwälzungen innerhalb des amerikanischen Establishments. Khalidi meint, dass der Atomvertrag mit Iran (JCPOA, Joint Comprehensive Plan of Action) von Trump vor allem deshalb aufgekündigt wurde, weil er sich davon einen weiteren Wahlerfolg verspricht. Trump sieht er als Mittelpunkt einer ideologischen Strömung innerhalb der US-Administration, für die der Sturz der Islamischen Republik Priorität hat. Ein Interview.

Bild: Americagate

Americagate

Der Sündenbock Russland soll davon ablenken, dass in den USA massive Wahlmanipulation stattfindet.

am Dienstag, 19. Juni 2018, 13:00 Uhr von Rubikons Weltredaktion

Die USA brauchen keine fremden Staaten, um ihre Wahlen zu manipulieren. Sie schaffen das auch ganz allein – mit hochmodernen Techniken und Taktiken. Der Cambridge-Analytica-Skandal zeigte die bürgerrechtsverletzende Kombination aus Big Data, Microtargeting und psychologischer Kriegsführung in erschreckender Weise. Aber auch das Wahlsystem selbst, die Einflussnahme der Konzernmedien und die Entrechtung bestimmter Wählergruppen geben Anlass zu großer Sorge. Jill Stein, US-amerikanische Grünen-Politikerin und Aktivistin, fordert eine Notfall-Kommission für den Schutz der Wahlen und für Wahlgerechtigkeit – nicht zuletzt auch, um all jenen das Wasser abzugraben, die „Russiagate“ als Vorwand für Kriegstreiberei, Zensur und politische Unterdrückung zu instrumentalisieren versuchen.

Bild: Die große Ablenkung

Die große Ablenkung

Statt Symbolkulte zu zelebrieren müssen die materiellen Forderungen Benachteiligter durchgesetzt werden.

am Dienstag, 19. Juni 2018, 12:00 Uhr von Hans-Jürgen Bandelt

Typische Frauenberufe sind schlecht bezahlt bezüglich des jeweiligen Ausbildungsgrads. Teilzeit- ist gegenüber Vollzeitbeschäftigung relativ schlechter gestellt und betrifft vorwiegend Frauen. Unterhalts- und Steuerrecht benachteiligen Mütter nach einer Scheidung. Häusliche Pflege ist vorwiegend den Frauen aufgebürdet. Gegen all diese Benachteiligungen und mehr trägt gegenderte Sprache mit dem Sternchen nichts zur Lösung bei, sondern lenkt von diesen Problemen ab und tätschelt nur den Opferstatus, queer oder nicht. Kein Transgender, ob Mann oder Frau oder dazwischen, kann durch das Sternchenschreiben ungestörter, selbstbestimmter oder erfüllter leben.

Bild: Mord am Internet

Mord am Internet

Die Europäische Kommission und der Europäische Rat wollen das Internet durch eine neue Urheberrechtsrichtlinie zerstören.

am Dienstag, 19. Juni 2018, 12:00 Uhr von Wolfgang Romey

Die Hoffnungen, die zur Zeit seiner Entstehungen in das Internet gesetzt wurden, sind weitestgehend Geschichte. Das Internet ist kein Instrument zur Demokratisierung der Gesellschaft geworden, es wird vielmehr von großen Konzernen und staatlichen Institutionen beherrscht, die das Netz zur umfassenden Überwachung der Bürger und zum Geldverdienen nutzen. Nur noch in kleinen Nischen existieren Angebote, die versuchen, die Hoffnungen von damals einzulösen. Dazu gehört auch der Rubikon.

Bild: Die Rentenlüge

Die Rentenlüge

Die „Qualitätsmedien“ betreiben das Geschäft von Arbeitgebern und Finanzwirtschaft.

am Dienstag, 19. Juni 2018, 11:00 Uhr von Holger Balodis

Die Rentenfrage wird von interessierten Kreisen als Konflikt zwischen Alt und Jung inszeniert. Die Wahrheit ist, dass es wie fast immer um einen ganz anderen Interessengegensatz geht: den zwischen Arm und Reich. Durch Desinformation soll immer mehr Geld in die Kassen der privaten Versicherer gespült werden; die Bürger sollen für ihre erwartbare Altersarmut immer mehr blechen, solange sie in Arbeit sind.

Bild: Es ist, was es ist

Es ist, was es ist

Der Weg der Akzeptanz macht unser Leben leichter.

am Dienstag, 19. Juni 2018, 10:00 Uhr von Kerstin Chavent

Es sind die inneren Widerstände, die aus einem Problem — welcher Art auch immer — Schmerz und Leid entstehen lassen. Erst durch das Annehmen dessen, was ist, kann es sich schließlich auflösen.

Bild: Krieg ist heilbar!

Krieg ist heilbar!

Friedensforscher Daniele Ganser und Traumaforscher Franz Ruppert erklären im Rubikon-Videointerview, wie Frieden möglich ist.

am Montag, 18. Juni 2018, 15:59 Uhr von Florian Ernst Kirner

Der Rubikon interviewte Franz Ruppert und Daniele Ganser (1). Das Treffen zweier Forscher auf ganz unterschiedlichen Gebieten förderte erstaunliche Gemeinsamkeiten und echte Lösungsansätze zu Tage. Jetzt online auf dem Rubikon-YouTube-Kanal (2).

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