„Quo Vadis Saarland? – Ein Jahr Koalitionsvertrag“

Vor einem Jahr unterzeichneten im Saarland CDU und SPD für weitere fünf Jahre den Koalitionsvertrag. Die darin enthaltene Aussage zum Fairen Handel stellen einen ersten und wichtigen Schritt auf dem Weg zum Saarland als dem ersten „Fairen Bundesland“ dar. Zeit für eine erste Bilanz zu ziehen!

Unter dem Motto
„Quo Vadis Saarland? – Ein Jahr Koalitionsvertrag“

lädt die Fairtrade Initiative Saarland daher alle BürgerInnen zu einer Podiumsdiskussion ein. Gemeinsam mit Ihnen diskutieren über das bisher erreichte und die Perspektiven auf dem Weg zum ersten Fairen Bundesland

am Dienstag, 24. April, von 19.00- 21.00 Uhr
im Saarbrücker Bürgerzentrum, Richard-Wagner-Straße 6

in die Räumen von Pro Ehrenamt:

Herr Ulrich Commerçon (SPD), Minister für Bildung und Kultur
Herr Stefan Thielen (CDU) MdL
Herr Jürgen Renner (SPD) MdL,
Herr Jochen Flackus (Die Linke) Parlamentarischer Geschäftsführer und MdL
Herr Christoph Schaufert, wissenschaftlicher Mitarbeiter der AfD-Fraktion im Landtag

Moderation: Christine Pfeiffer (freie Journalistin)

 

Kontakt:

Britta Blau E-Mail: britta-blau@gmx.de oder 0170 5559261

Bitte verbreiten Sie diese Einladung auch in Ihren Netzwerken. Ein faires Dankeschön.

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1. Newsletter Unverpackt Saarbrücken

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Liebe Freunde des Unverpackten Einkaufens,

endlich startet unser Newsletter, mit dem wir euch über alle Neuigkeiten und Veranstaltungen rund um den Unverpackt Laden informieren möchten.
Im Zuge der Aktionswoche im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung, die vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz veranstaltet wird, starten wir ab nächster Woche gleich schon mit mehreren Veranstaltungen zum Thema:

lest den ganzen Text hier: http://archive.newsletter2go.com/?n2g=gxut21vb-lik8c20y-exy

Das empfiehlt Jean-Philippe

Liebe Lebewesen,

welches Thema bewegt Dich gerade? Was möchtest Du gerne verändern? Wie sieht die Welt aus, in welcher Du leben möchtest?
Anregungen und engagierte Menschen findest Du in folgender kleinen Auswahl:

Freitag, 20.04. – SüdLateinamerikaforum von 13-18 Uhr mit anschließendem Abendprogramm!
Infos, Austausch, Essen und Musik!
–> Anmeldung hier

Mittwoch, 26.04.: Start Filmreihe von Transition Town Saarbrücken mit dem Film „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“
Unter dem Titel „Mensch! Dein Planet, unsere Verantwortung“ werden im Kino 8 1/2 jeweils um 19.30 Uhr insgesamt vier Filme gezeigt, die zum Nachdenken und Wandel anregen.

Mittwoch, 02.05.: Start des Chorprojektes – „Chorrekt“ der BUNDjugend Saar
Die BUNDjugend hat festgestellt, dass wir in einer ungerechten Welt leben und als Menschheit außerdem den Planeten ziemlich zurichten. Das wollen sie ändern und haben sich diesmal eine Choraktion ausgedacht bei der Du mitmachen kannst. Es werden zusammen Texte geschrieben und Lieder geprobt, die dann in einer BUNDen Aktion in Saarbrücken aufgeführt werden. Facebook
Anmeldung hier

Samstag, 26.05.: Workshop „Vom Wissen zum Handeln“
Das Seminar widmet sich der Frage, wie ich selbst einen aktiven Teil dazu beitragen kann, dass die Welt friedlicher, gerechter und nachhaltiger wird.
–> Anmeldung hier

Inspiration und Aktivismusecke:
1. Mit der kostenlosen Replace-Plastic App kann sich ab sofort jeder am Kampf gegen die Plastikflut beteiligen. Und das ganz einfach direkt beim Einkauf in wenigen Sekunden via Smartphone. Wer ein Produkt sieht, das er lieber in einer plastikfreien Variante kaufen würde, scannt über die App den Barcode und erzeugt so eine automatische Nachricht an den Produzenten, mit der Bitte, es in Zukunft bitte plastikfrei anzubieten bzw. zu verpacken.

2. Häuser aus dem 3D-Drucker! Video

Mit herzlichen Grüßen,
Jean-Philippe Baum
Projektkoordinator „Jugendengagement Eine Welt“
Bildungsreferent Globales Lernen
Projektmitarbeiter „Globales Lernen macht Schule“

In Aktion für die Eine Welt! Persönliches Mitglied im Netzwerk Entwicklungspolitik e.V. im Saarland werden Sie hier: Mitglied bei NES e.V. werden

Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland (NES) e.V.
Haus der Umwelt
Evangelisch-Kirch-Str.8
66111 Saarbrücken
Tel: 0681-9385235
jeanphilippe.baum@nes-web.de
http://www.nes-web.de http://www.cdw-saar.de

Nicht, weil es schwer ist, wagen wir es nicht; Sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. (Seneca)

Faire Fußbälle für alle

Liebe Fußballinteressierte

in diesem Sommer wird der Fußball zur WM 2018 wieder im Rampenlicht stehen – sind Sie gewappnet? Sind auch die Näherinnen der Bälle gewappnet, im Akkord zu arbeiten, damit die Bälle und Rubel rollen…? Wo kommen die Bälle eigentlich her?

Wir laden Sie herzlich ein zum interaktiven Info-Tag:

Faire Bälle – Fair Play für alle!
Donnerstag, 26. April 2018, 16-20 Uhr
SFV-Tagungsraum 55 (Großer Hörsaal, Gebäude 5)
Hermann-Neuberger-Sportschule 5, 66123 Saarbrücken

Fußball- und Sportvereine, Schulen, Sport-AGs, Sport-Dachverbände und Kommunen können sich für den Fairen Handel engagieren und durch einen verantwortungsvollen Einkauf darauf achten, dass Produzent*innen fair bezahlt werden und keine Bälle aus ausbeuterischer Kinderarbeit verwendet werden. Wie das geht und weshalb sich das lohnt, zeigen Überraschungsgast „Päckchen“ und Frank Braun, Bildungsreferent und Fußballtrainer. Die Einladung, das Programm und einen Lageplan finden Sie anbei. Die Teilnahme am Info-Tag ist für Sie kostenlos.
Der Info-Tag richtet sich an Aktive in Fußball- und Sportvereinen, interessierte Fußball-Fans, Sportlehrer*innen, Fairtrade-Steuerungsgruppen, Mitarbeiter*innen der Kommunen und Landkreise und alle Interessierten. Diese Einladung darf gerne weitergeleitet werden. Doppeltsendung bitte ich zu entschuldigen.

Über Ihre Rückm@ildung zur Teilnahme freuen wir uns bis zum 19. April an Diana Rode: d.rode@faires-saarland.de
Über Ihre Teilnahme oder Ihre Fair.tretung – sollten Sie persönlich nicht können – freuen wir uns. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Viele Grüße
Diana Rode


Diana Rode

Fairtrade Initiative Saarland
http://www.faires-saarland.de
http://www.faires-saarbruecken.de

Einladung.FaireBälle

LageplanSportschule

Einladung: abrüsten statt aufrüsten

abrüsten.pngLiebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
der Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ hat

  • eine ausgesprochen positive, einigende und aktivierende Resonanz in der Friedensbewegung gefunden
  • ist in vielen gewerkschaftlichen Kreisen ausgesprochen positiv aufgenommen worden
  • neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Unterstützung anderer sozialen Bewegungen aufgezeigt
  • mit bisher mehr als 35.000 Unterschriften eine nicht schlechte aber noch lange nicht zufriedenstellende Unterstützung erreicht
  • eine wichtige Rolle bei den Ostermärschen gespielt
  • eine durchaus breite Medienresonanz erreicht

Trotz allem bleibt: von einer breiten Bewegung gegen das 2% Aufrüstungsziel der Bundesregierung sind wir weit entfernt.

  • Was können wir tun um die Unterschriftensammlung zu stärken, mehr Menschen einzubeziehen und zu aktivieren?
  • Wie wird es möglich, weitere Bereiche der Gesellschaft und ihre Organisationen für eine aktive Unterstützung zu gewinnen?
  • Wie können die Ausstrahlung des Appells und sein Bekanntheitsgrad erhöht werden?
  • Wie können Vernetzungen gestärkt werden?
  • Brauchen wir mehr Aktionen und wenn ja, welche?
  • Welche größere Rolle können und sollen die sozialen Medien spielen?
  • Was ist mit einer internationalen Vernetzung?
  • Wie können wir mehr Druck auf die Politik aufbauen, um unsere Ziele zu erreichen?

Diese und weitere interessierende Fragen wollen wir auf einem
Austausch, Vernetzung und Strategie Treffen diskutieren.

Datum: 17. Juni 2018

Beginn: 11.00 – 17.00 Uhr

Wo: DGB-Haus Frankfurt

Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77

60329 Frankfurt am Main

Wir möchten Euch herzlich dazu einladen.

Nach einleitenden Bemerkungen aus dem Arbeitsausschuss der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ wollen wir in einer hoffentlich vielfältigen Diskussion überlegen und entwickeln, wie wir die Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ bis zum Herbst weiter stärken können. Was könnten mögliche Höhepunkte der Aktion sein? Wie und zu welchem Zeitpunkt könnte eine Übergabe der Unterschriften erfolgen?

Viele interessante Fragen, viele spannende Herausforderungen. Gedanken und Ideen sind gefragt!

Wir hoffen, ihr diskutiert mit und kommt am 17. Juni nach Frankfurt.

Zur Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung und zur Weiterführung der Aktivitäten gegen Aufrüstung sind wird auch weiterhin auf Spenden angewiesen. Daher freuen wir uns, wenn ihr uns auch finanziell unterstützen könnt.

Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.

IBAN: DE20 5005 0201 0200 0813 90

BIC: HELADEF1822

Verwendungszweck “Spende”

Mit friedlichen Grüßen

Euer Arbeitsausschuss „abrüsten statt aufrüsten“

Der Arbeitsausschuss der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ besteht aus Personen der folgenden Organisationen: Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), ver.di, Naturfreunde Deutschlands, der Friedensbewegung u.a. aus der Kooperation für den Frieden und dem Bundesausschuss Friedensratschlag.

Schule im Saarland: Halbzeit für die G9-Petition?

G9 jetzt saarland.pngWir haben die ‚Halbzeit‘ bei der Online-Petition erreicht (fast 18.000 Unterschriften), deshalb wird heute der SR im „aktuellen bericht“ unsere Petition erwähnen. Die Petition besitzt nur einen Signalcharakter, trotzdem werden wir das Thema weiterhin verfolgen. Die Expertenkommission behandelt eine Rückkehrmöglichkeit zu einem neunjährigen Gymnasium bisher eher stiefmütterlich. Es wurde kommuniziert, dass erst im Herbst 2018 über das Thema G8/G9 diskutiert werden soll. Umso wichtiger bleibt es, dass wir weiterhin unsere Forderungen artikulieren – fast ¾ aller Eltern möchten ein neunjähriges Gymnasium für das Saarland. Dies bestätigte unsere Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2017.

Auf der Facebook-Seite haben wir über einen Gastvortrag informiert.
G9 UND EIN SINNVOLLES LERNEN IN DER SCHULE – AUSWEGE AUS G8.
Am 11. April kommt Dr. Matthias Burchardt von der Universität zu Köln zu einem Diskussionsforum nach Heidelberg, in die Stadtbibliothek.

Wir werden an dem Vortrag in HD teilnehmen und versuchen, Dr. Burchardt noch für dieses Jahr ins Saarland einzuladen. Wer zusammen mit unserer Initiative einen ähnlichen Vortrag oder ein Diskussionsforum organisieren möchte, darf sich gern melden. Thematisch können weitere Punkte ergänzt werden, z.B. Digitalisierung an den Schulen.

Generell: Der Elternverein für schulische Bildung e.V. informiert und unterstützt zu verschieden Bildungsthemen im Saarland. Struktureller Unterrichtsentfall ist derzeit ein Thema in allen Medien. Diverse Schulen haben Brandbriefe an das Ministerium für Bildung und Kultur geschrieben – passiert ist bisher wenig.

Wir verweisen auf das Fehlstundenportal im Saarland, dort können Eltern den Unterrichtsentfall ihrer Schule eintragen. www.fehlstunden-saarland.de. Wenn ausreichend Daten zur Verfügung stehen, ist die Landesregierung aufgefordert, endlich transparente Zahlen zum Unterrichtsentfall, Lehrermangel und sonstiger personeller Unterbesetzung an den Schulen zu kommunizieren.

Unterrichtsentfall bedeutet immer, dass fachliche Lücken entstehen, die nur mühsam nachgearbeitet werden können. Nur 10% Unterrichtsentfall summieren sich im Laufe einer Schulzeit auf ein komplettes Schuljahr!

Herzliche Grüße

G9-jetzt! Saarland
in Zusammenarbeit mit dem Elternverein für schulische Bildung Saar e.V.

Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Petition

Hier können Sie G9-jetzt! Saarland direkt antworten

Re.Imagining Activism – Ansätze für eine systemische Transformation

Re.Imagining Activism.pngTrotz vieler erfolgreicher Projekte für eine Welt ohne Armut, Hunger und Diskriminierung, zeigt ein Blick auf die globale Situation: Viele Anstrengungen waren nur in abgegrenztem Rahmen erfolgreich, während sich Ausbeutungsverhältnisse im globalen Maßstab vertieft haben. Das internationale Netzwerk „Smart CSOs Lab“ setzt sich mit den Gründen hierfür auseinander.

In dem Workshop „Re.Imagining Activism“ im Dezember 2017 wurden die Ansätze des Smart CSOs Lab und des I.L.A-Kollektiv vorgestellt und die Ursachen der Probleme („root causes“) diskutiert, mit denen sich die Fair-Handels-Bewegung seit Jahrzehnten auseinandersetzt. Gemeinsam wurden erste Ideen für neue, wirkungsvolle Strategien entwickelt, um diese Ursachen anzugehen und zu einer sozial-ökologischen Transformation beizutragen.

In dieser Publikation werden die Ansätze des Smart CSOs Lab und des I.L.A-Kollektiv vorgestellt. Dem folgt ein kurzer Abriss dessen, was im Rahmen des Workshops diskutiert wurde.

Die Broschüre „Re.Imagining Activism“ als pdf

Die Broschüre „Re.Imagining Activism“ bestellen

NRW verliert Vorreiterrolle: Regierung streicht Menschenrechte aus dem Vergaberecht

politik.png
Politiker sehen die Welt aus einer anderen Perspektive. (Bildquelle: http://www.livenet.ch/themen/glaube/glaube/196938-ich_bin_doch_nicht_bloed.html)

Am 21. März 2018 hat der Landtag NRW die Nachweispflicht zur Einhaltung internationaler Arbeitsrechte und Umweltstandards aus dem Tariftreue- und Vergabegesetz (TVgG) NRW gestrichen. Mit der Gesetzesänderung ist eine landesweit einheitliche Regelung, die die öffentliche Beschaffung auch an Menschenrechten und Umweltstandards ausrichtet, abgeschafft. Freiwillig können Kommunen und Landesvergabestellen noch den Nachweis einfordern, dass bei der Herstellung z.B. von Arbeitskleidung Arbeitsrechte und Umweltstandards eingehalten wurden. Jede Kommune muss sich aber nun eine eigene Regelung für eine nachhaltige Beschaffung erarbeiten. Das Forum Fairer Handel teilt die Einschätzung des Bündnisses für öko-faire Beschaffung NRW, dass dies ein Schritt in die falsche Richtung ist.

NRW verliert Vorreiterrolle

Aus Sicht dieses Bündnisses hat Nordrhein-Westfalen mit der Gesetzesänderung klar die Vorreiterrolle hinsichtlich einer modernen, an Nachhaltigkeit orientierten öffentlichen Vergabe in Deutschland verloren. Die Landesregierung nutzt damit nicht mehr die Einkaufsmacht der öffentlichen Hand zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei der weltweiten Konsumgüterproduktion. Sie rechtfertigt sich mit der Behauptung, dass mit der Ratifizierung der ILO-Kernarbeitsnormen Deutschlands und durch die EU-Richtlinien sowie dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) auf Bundesebene sichergestellt sei, dass in der öffentlichen Beschaffung soziale-ökologische Standards eingehalten werden. „Durch die Gesetzesänderung muss jedoch nun die Einhaltung grundlegender Arbeitsrechte nicht mehr kontrolliert werden,“ so Marie-Luise Lämmle von  FEMNET, „zudem betrifft die Ratifizierung der ILO-Kernarbeitsnormen Deutschlands nur die Arbeitsbedingungen hier – aber eben nicht in den Ländern in denen z.B. ein Großteil der Arbeitskleidung und IT Hardware produziert wird.“

Wettbewerbsverzerrung durch neue Regelung

Die neue gesetzliche Regelung verzerrt aus Sicht des zivilgesellschaftlichen Bündnisses den Wettbewerb, da es die Unternehmen benachteiligt, die in die Beachtung internationaler Arbeits- und Menschenrechte investieren und dies durch unabhängige Siegel- und Monitoringorganisationen nachweisen und kontrollieren lassen.
„Arbeitsschutz in Deutschland ist auch klar gesetzlich geregelt und nicht der Freiwilligkeit überlassen“, so Jürgen Sokoll vom  Eine Welt Netz NRW. „Müssten nicht beim Einkauf von Sicherheitsschuhen, Arbeits-bzw. Schutzkleidung für die Mitarbeiter*innen der betrieblichen Arbeitsschutzprüfung NRW auch gleichzeitig die geschützt werden, diese Schutzkleidung in der globalisierten Textilindustrie herstellen?“ fragt Jürgen Sokoll.

Glaubwürdigkeit der Politik unterwandert

Die neue Vergabe-Regelung unterwandert die Glaubwürdigkeit von Politik. Sowohl die EU als auch die Bundesebene weisen der öffentlichen Hand eine bedeutende Rolle zu, um internationale Vereinbarungen wie z.B. die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen zu erreichen.
Mit Steuergeldern dürfen nicht Arbeitsrechtsverletzungen entlang der globalen Lieferketten geduldet werden. Die Achtung der Menschenwürde endet nicht an der EU-Grenze und sollte durch eine klare verbindliche gesetzliche Regelung unterstützt werden. Das Bündnis kritisiert auch den Verweis auf die Bürokratisierung „Es ist zynisch von der Landesregierung, die sog. Entfesselung der Wirtschaft zu fordern und dabei oft massive Ausbeutung und die Verfolgung von Gewerkschafter*innen in den Lieferketten hinzunehmen“, sagt Christian Wimberger von der Christlichen Initiative Romero (CIR).

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie beim Eine Welt Netz NRW.

Download der Pressemitteilung des Bündnisses für öko-faire Beschaffung NRW vom 21.03.2018.

Eine Theaterperformance der Fairtrade Initiative Saarbrücken mit saarländischen Schulen

Kinderrechte.pngDie Fairtrade Initiative Saarbrücken hat sich zum Ziel gesetzt, das brisante Thema der Kinderrechte mit saarländischen Schulen gemeinsam aufzugreifen. Mit Künstlerinnen und Künstlern der Bereiche Bildende Kunst, der Musik und des Theaters wurde eine interdisziplinäre Theater-/ Tanz-/ Musikperformance zum Thema erarbeitet. Text, Musik, Choreographie und Bühnenbild wurden speziell für das Stück konzipiert. Das Projekt kam im vergangenen Jahr bereits mehrfach zur Aufführung. Nun haben auch Sie die Möglichkeit, diese wirklich eindrucksvolle Performance zu erleben.

Am 19.4.2018 um 11 Uhr in die Sälen des Ministeriums für Bildung und Kultur: Vorführung des interdisziplinären Jugend-Kultur-Projekts „Kinderrechte fairstärken – Kindersklaverei verhindern“.
Die Veranstaltung ist kostenlos.

Bitte melden Sie sich bis spätestens 13.4.2018 per Email bei mir an:

Katrin Frey
Abteilung
Bildungspolitische Grundsatz- und Querschnittsangelegenheiten Referat B 5
Entwicklungszusammenarbeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung
Trierer Straße 33 · 66111 Saarbrücken
Tel.: +49(0)681 501-7923· Fax: +49(0)681 501-3174
k.frey@bildung.saarland.de

Flyer Kinderrechte fairstärken.pdf

Connecting the dots ● Geschichte(n) von Unterdrückung und Widerstand

Titel_WEB_connecting-the-dots-300x265.jpgGlokal e.V. schreibt: Nachdem wir im letzten Dezember unsere Broschüre ‚connecting the dots. Lernen aus Geschichte(n) zu Unterdrückung und Widerstand‘ herausgebracht haben, freuen wir uns, dass nun unser (fast) gleichnamiges eLearning Tool ‚connecting the dots. Geschichte(n) von Unterdrückung und Widerstand‘ online ist.

Mit Zitaten von Menschen aus über 500 Jahren möchten wir Geschichte(n) spannend und leicht zugänglich darstellen und um neue Perspektiven erweitern. Zusätzlich zu bekannten mächtigen europäischen Männern legen wir beim eLearning Tool den Schwerpunkt auf widerständige Perspektiven, auf antikolonialen Widerstand und in der Mehrheitsgesellschaft oft ungehörte und unbekannte Perspektiven: Von Frauen, Schwarzen Menschen, People of Color, aus dem Globalen Süden, Personen, deren Sexualität nicht in gesellschaftliche Normen passt und vielen mehr.

Durch den Fokus auf widerständige Geschichten möchten wir deutlich machen, dass jeder einzelne Mensch ein handelndes Subjekt von Geschichte sein kann und somit die Möglichkeit hat, für eine gerechtere Gesellschaft einzutreten. In dem eLearning Tool könnt ihr zu einer Vielzahl an Themen hegemoniale und widerständige Perspektiven finden: Migration und Flucht, Kolonialismus, Rassismus in Deutschland, Mensch und Natur, Arbeit, Kapitalismus, Demokratie und Herrschaft, Kultur, Gender und Sexualität sowie Entwicklung.
Wir arbeiten noch an einigen kleinen Korrekturen und freuen uns auf eure Rückmeldungen!

Noch in diesem Jahr werden zwei Workshops zu Themen der historisch-postkolonialen Bildungsarbeit stattfinden. Wir halten euch auf dem Laufenden!

www.glokal.org

Forum Fairer Handel – Newsletter

Bildschirmfoto 2018-04-05 um 16.57.39.pngInwieweit hat die Fair-Handels-Bewegung ihre Ziele erreicht? Müssen diese weiterentwickelt werden? Was muss passieren, damit die Fair-Handels-Bewegung ihren ursprünglichen Visionen näher kommt? Und wie kann sie zu einer sozial-ökologischen Systemveränderung beitragen?

Mehr als 170 Teilnehmer*innen diskutierten über diese Fragen auf dem Fair-Handels-Kongress Anfang März in Mainz – u.a. mit Vandana Shiva, Trägerin des Alternativen Nobelpreises, und Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung. Eindrücke vom Kongress erhalten Sie auf der Facebook-Seite des Forum Fairer Handel. Die Tagungsdokumentation wird im zweiten Quartal diesen Jahres veröffentlicht.

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters
das Team des Forum Fairer Handel

http://www.forum-fairer-handel.de/index.php?id=448

Theorie U – von der Zukunft her führen

„Der Impuls dazu kam wohl aus der Frustration über relativ viele nicht gelungene Veränderungsprozesse, die er zusammen mit seinem Kollegen Peter Senge immer wieder beobachtet hat. Eine allein systemische Vorgehensweise reicht in vielen Fällen scheinbar nicht mehr aus.“ Gibt es andere Wege, die zu besseren, nachhaltigen Lösungen führen?

Dieser Frage ging der deutsche Aktionsforscher C. Otto Scharmer nach. Er lehrt und forscht am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, USA. „Gleichzeitig ist er als Berater weltweit für unterschiedlichste Institutionen tätig. In dieser Kombination von praktischen Erfahrungen und wissenschaftlicher Reflexion ist sein Werk „Theorie U“ entstanden.“

„Ausgangspunkt seines Denkens ist das, was er als „Blinden Fleck“ bezeichnet: Man kann das Werk eines Malers aus der Perspektive des Ergebnisses (Bild), des Schöpfungsprozesses (Beobachtung während des Malens) und des Zeitpunktes an dem der Maler zu malen beginnt (die leere Leinwand, Zeitpunkt der Intuition) betrachten.“

„Für Veränderungsprozesse gilt Vergleichbares: Was ist zu tun? Wie ist es zu tun? Und was sind die inneren Quellen, aus denen heraus wir es tun? Die Idee, sich aus diesen inneren Quellen heraus in die im Entstehen begriffene Zukunft zu erfühlen, ist das wesentlich Neue an der Theorie U. “

Weiterlesen auf
http://www.futur2.org/article/von-der-zukunft-her-fuehren-mit-hilfe-von-otto-scharmers-theorie-u/

Oder das supergutes Video anschauen (EN):