Archiv der Kategorie: Information

Newsletter Fachforum Fairer Handel

Liebe Leserinnen und Leser,

immer mehr deutsche Verbraucher*innen greifen zu Produkten aus dem Fairen Handel – das ergab eine vom Forum Fairer Handel in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage, wonach rund 69 % der Deutschen fair gehandelte Produkte kaufen. 2016 lag der Anteil noch bei rund 61 %. Mehr Ergebnisse aus der Verbraucherbefragung erhalten Sie in diesem Newsletter sowie auf unserer Website.

http://www.forum-fairer-handel.de/index.php?id=468

Pioneers of Change – Sommertipps

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„Politik ist Sprache, und wenn die Sprache sich verändert, verändert sich auch das Wesen der Politik – die Verrohung durch Taten beginnt mit der Verrohung von Worten, die Abstumpfung, das Ressentiment, die Ausgrenzung, der Rassismus, die Kälte, die Kriminalisierung, schließlich der Tod, hingenommen oder geplant, all das, was mit Menschen gemacht wird, bereitet sich vor durch Worte.“

schreibt Georg Diez im Spiegel.


Wir leben in den wohl materiell reichsten Gesellschaften aller Zeiten.
Und doch wird zunehmend Angst geschürt. Politik und Medien profitieren dabei prächtig von Feindbildern und Polarisierung.

Schicksal

Gestern hatte ich einen Anfall von Trauer, als ich gehört habe, als sich ein 23-jähriger Afghane nach seiner Abschiebung umgebracht hat. Er erlebte in Deutschland seine Jugend… und das seit er 15 war. Was für ein Schicksal.

Er war einer von jenen 69 Abgeschobenen, über die sich Innenminister Seehofer so gefreut hat an seinem 69. Geburtstag…

Sehnsucht

Ich sehne mich nach anderen Politikern. Und Politikerinnen. Menschlich, empathisch und mit einer Vision für die Menschheit – ja für alles Lebendige auf unserer Planetin! Deren Macht nicht eine Symbiose mit der Angst eingeht – und so die „Flut der Furcht“ zum Anschwellen bringt.

Aber lasst uns nicht warten auf irgendwen, irgendwann.

Sondern lasst uns bei uns selbst und in unserem Umfeld beginnen. Jetzt.
Lasst uns „Deiche des Mutes“ bauen, wie es Martin Luther King gesagt hat (siehe Tipp im Blog-Beitrag).

Einen Unterschied machen

Wir leben nicht probeweise auf der Welt.
Ja, wir können mit unserem Leben einen Unterschied machen!

Kleine Schritte zählen dabei: liebevolle Worte, Spenden, Anrufe bei Abgeordneten, Nachbarschaftskaffees, mein Projekt endlich starten, Kinder bestärken.

Und wenn wir uns zusammentun, wenn wir uns gemeinsam ausrichten auf das, was wir wollen, dann ist noch vieel mehr möglich. Letztendlich ein gutes Leben für alle.

Darauf vertraue ich. Und dafür gehe ich.

Im Ernst und mit
Entschlossenheit,

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Im Namen von Pioneers of Change


Rundum-Unterstützungspaket
für Pionier*innen in der Startphase:
1. Pioneers of Change LERNgang in Deutschland

Voriges Jahr waren beim LERNgang in Österreich viele Künstler*innen dabei (siehe hier hier noch mal unser Jahrgangsbooklet, da gabs Probleme). Wie wird es in Deutschland sein??? Wir sind voll Vorfreude!

Der LERNgang in Berlin ist eine Mischung aus Live-Seminaren mit Online-Anteilen-  in Kooperation mit der genialen Akademie für Visionautik in Berlin.
    Noch sind Plätze frei…

    http://visionautik.de/pioneers-of-change


Hamburg, 18. und 19. August:
Mitmach-Konferenz „Für eine Bessere Welt“

… von und mit Summit Speakern Ilona Koglin, Fabian Scheidler und spannenden Impulsgeber*innen.

Bei der Mitmach-Konferenz können sich alle engagierten Menschen vernetzen, weiterbilden, gemeinsam aktiv werden, dazu lernen Unterstützung finden, diskutieren und gemeinsam zwei tolle Tage zu erleben!

DENKE!
Diskutiere mit! In 6 guten Gespräche mit
12 spannenden Gästen zu wichtigen Themen des öko-sozialen Wandels.

TRÄUME!
Entwickle Ideen für eine bessere Welt in Workshops zu Art of Hosting, Liberating Structures, Social Presencing Theatre u.v.m.

LERNE
Optimiere deine Projektarbeit durch Workshops zu Konsensfindung mit Premium, Holokratie mit Soulbottle oder Projektplanung und Crowdfunding.

WANDLE!
Mach mit bei Aktionen: Rolle Saatgutbomben, drucke Postkarten, sammle Wildkräuter oder feier bei der Schnippeldisco u.n.v.m.

Weitere Infos & Anmeldung:
https://www.fuereinebesserewelt.info/ueber/konferenz2018/
Facebook: https://www.facebook.com/events/1020964368055686/


Regionaltreffen

Die genauen Ortsangaben, Zeiten und Anmeldeinfos findest du, wenn du in der Listehttps://pioneersofchange-summit.org/regionaltreffen/ auf „Details“ klickst.


14. Juli 18h: GR-81108 Molivos, Lesbos – Peter Müller-Engelhardt

15. Juli 17h: D-56072 Koblenz – Eda Kanth

16. Juli 18h: Ö-1100 Wien – Stephanie

18. Juli 18h: Ö-3671 Marbach – Martin Hofmacher

27. Juli 15h: D-78183 Hüfingen – Ute Wild
27. Juli 19h: Ö-2000 Stockerau – Nina Baresch


Bei Fragen zu Regionaltreffen melde dich bei stephanie.steyrer@pioneersofchange.org.

Infomail NES – N°3/2018

neu_nes-letter_3.pngAuch in den Sommermonaten bleibt das NES aktiv und bietet mehrere Gelegenheiten, sich über entwicklungspolitische Themen zu informieren und für eine bessere Welt zu engagieren. In den kommenden Monaten werden im Saarland und darüber hinaus auch nachhaltige Sommerevents und inspirierende Aktionen geboten sowie viele interessante Seminare und Weiterbildungen – erste Ideen dazu haben wir Euch hier unten zusammengestellt…

Insbesondere möchten wir Euch auf unsere Fortbildungsreihe „Go Global“ hinweisen, dessen neuen Zyklus am 24. August beginnt. Sie richtet sich an alle, die sich für globale Themen interessieren und falls gewünscht auch in die Bildungsarbeit einsteigen möchten.

Im September wird es dann direkt weitergehen, mit vielfältigen Aktionen für unsere „Eine Welt“.  Die ersten Termine stehen – und wir freuen uns schon auf Euren Besuch :).

Bis dahin wünschen wir Euch allen schöne, entspannte und inspierende Sommertage!

Mit herzlichen Grüßen,
das NES-Team.

http://www.nes-web.de/aktuelles/termine/

NESletter Infomail für Mitglieder und Mitgliedsorganisationen N32018 pdf

Newsletter Netzwerk Friedenskooperative 12.07.2018

friedenskoop_logo.png+++ Bitte weiterleiten+++Newsletter Netzwerk Friedenskooperative 12.07.2018 +++

+++ FriedensForum mit Schwerpunkt Jemen, Saudi Arabien, Iran erschienen +++ Hiroshima- und Nagasaki-Gedenktag +++ Antikriegstag am 1. September +++ Neu im Büro: Ehrenamtliche Unterstützung durch Andreas+++

Lieber Axel Stirn,

am vergangenen Wochenende kamen rund 600 Menschen in Büchel zusammen um für den Abzug der dort stationierten Atomwaffen zu protestieren und zu fordern, dass die Bundesrepublik den UN-Vertrag für das Verbot von Atomwaffen unterzeichnen soll. Bis zum Nagasakigedenktag am 9. August wird es weitere Aktionen geben. Bilder vom 7. Juli findest Du hier. Auch der Flaggentag war dieses Jahr erneut ein Erfolg und über 200 „Mayors for Peace“-Städte zeigten Flagge für eine atomwaffenfreie Welt.

Heute wollen wir Dich über folgende Themen informieren:

Wir wünschen gutes und informatives Lesen!
Dein Netzwerk Friedenskooperative
Kristian Golla, Philipp Ingenleuf, Marvin Mendyka und Kathi Müller

+++Newsletter Juli 2018+++

1. Neues FriedensForum erschienen
Die Ausgabe 4/2018 setzt sich diesmal mit dem Schwerpunkt „Jemen, Saudi-Arabien, Iran“ auseinander. Der Krieg im Jemen – der in seiner Intensität dem in Syrien nichts nachsteht – findet in der Öffentlichkeit oft nur am Rande Beachtung. Insbesondere Saudi- Arabien, das deutsche Rüstungsgüter und Munition im Jemen einsetzt, spielt in diesem Konflikt eine unrühmliche Rolle als Kriegspartei. Auch Iran ist wieder stärker in die Schlagzeilen gerückt, nachdem US-Präsident Trump einseitig das Atomabkommen aufgekündigt hat. Diese Ausgabe des FriedensForum ist also besonders aktuell und hoch interessant!

Ausgewählte Artikel der aktuellen Ausgabe kannst Du bereits jetzt online auf unserer Website nachlesen:

https://www.friedenskooperative.de/Jemen-Saudi-Arabien-Iran

Wenn Du das „FriedensForum“ regelmäßig erhalten möchtest, dann werde doch Fördermitglied und unterstütze unsere Friedensarbeit:

https://www.friedenskooperative.de/foerdermitgliedschaft

Gerne schicken wir Dir auch ein kostenloses Probeexemplar:

https://www.friedenskooperative.de/shop/die-aktuellen-ausgabe-als-kostenfreies-probeexemplar

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht die „FriedensForum“-Redaktion und das Team der Friedenskooperative!

2. Hiroshima- und Nagasaki-Gedenktag 2018
Das Netzwerk Friedenskooperative stellt auch 2018 wieder umfangreiche Informationen zu den Aktivitäten der Friedensbewegung anlässlich der Hiroshima- und Nagasaki-Gedenktage zur Verfügung. Auf unserer Webseite findest Du alle wichtigen Infos. Zentrale Forderungen der Aktionen und Veranstaltungen sind der Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel, Deutschlands Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot und natürlich die weltweite Abrüstung aller Atomwaffen.

Alle Infos zu den Aktivitäten der Bewegung findest Du hier:

www.friedenskooperative.de/hiroshimatag2018

Alle Termine hier:

www.friedenskooperative.de/termine-hiroshimatag-2018

Ist der Termin in Deiner Stadt noch nicht dabei? Dann schreib uns eine Email an friekoop@friedenskooperative.de oder trage Deinen Termin auf unserer Webseite selber ein:

www.friedenskooperative.de/termine/eintragen

3. Antikriegstag am 1. September
Zum Antikriegstag bieten wir ebenfalls eine umfangreiche Übersicht mit allen Aktivitäten und Veranstaltungen an. Wenn Du erfahren möchtest, ob auch in Deiner Nähe eine Veranstaltung ist, dann schau Dir unseren Kalender an. Oder fehlt eine Veranstaltung? Dann schreib uns oder trag sie direkt selber in unseren Terminkalender ein.

Alle Infos und Termine zum Antikriegstag:

www.friedenskooperative.de/antikriegstag2018

4. Neue ehrenamtliche Unterstützung im Büro
Zukünftig wird das Bonner Büro durch Andreas Buschmann ehrenamtlich unterstützt. Andreas ist vor kurzem in den frühzeitigen Ruhestand eingetreten und ausgebildeter Ingenieur der Nachrichtentechnik. Er hat bereits in der Vergangenheit in der Bonner amnesty-Gruppe Erfahrungen im NGO-Bereich gesammelt und möchte sich nun gerne für die Friedensbewegung engagieren. Wir freuen uns sehr, dass Andreas uns bei den vielen anfallenden Aufgaben und Herausforderungen unterstützt. Ein Schwerpunkt seines Engagements wird u.a. die Mitarbeit in der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ sein.

PS: In unserem Shop gibt es den neuen Aufkleber „Friedenstaube“. Wie immer findest Du dort auch allerlei Flyer, Fahnen, Zeitungen und vieles mehr. Schau mal vorbei:

https://www.friedenskooperative.de/shop

Netzwerk Friedenskooperative
Römerstr. 88, 53111 Bonn
Tel.: 0228-692904
Fax: 0228-692906
Email: friekoop@friedenskooperative.de
Web: www.friedenskooperative.de

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Förderverein Frieden e.V.
IBAN: DE89 4306 0967 4041 8604 00
bei der GLS Gemeinschaftsbank

Hinweis:
Wenn Du Dich aus dem Newsletter austragen möchtest, schreibe uns bitte eine Email an
keine-email@friedenskooperative.de„.

Unsere Datenschutzerklärung findest Du unter: www.friedenskooperative.de/datenschutz

Neues von Petra

Da bin ich wieder. Wie gewohnt mit Tipps zum Weltretten und zwischendurch auch wieder Energie tanken. Für die nächsten Wochen habe ich ausgewählt:

– Di, 17.7., 20 Uhr: Es gibt noch Karten für die Rock-Theater-Polit-Performance von Pussy Riot in der Garage in SB.
Mehr Infos: garage-sb.de/veranstaltungen/pussy-riot

– Mi, 18.7., 18 Uhr am Kirchberg in SB: Afrikafest mit Lesung aus dem Buch „Hear our voices – afrikanische Frauen erheben ihre Stimme“

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– Mehrere vielseitige Sommer-Kreativworkshops gibt es in der Werkstatt Werner Kunz
Mehr Infos: wernerkunz.de

– Do, 19.7., 17:30 Uhr, vor der Europagalerie in SB: Demo gegen das Sterben im Mittelmeer
Mehr Infos: www.facebook.com/events/2191808821106125 und www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarland/demo-zugunsten-der-seenotrettung-von-fluechtlingen_aid-23917341

27./28.7.: Einen kleinen Trost für das ausfallende Nauwieser Viertel Fest organisiert das Café Kostbar mit dem Sommerfest:
www.cafekostbar.de/termine/81-das-kostbare-sommerfest.html

4./5.8. Von der Heydt: Kunst im Wald
Mehr Infos: www.mmarcu.de/kiw/htmls/KunstImWald.html und www.facebook.com/events/202681190382366

– Mi, 8.8., 18:45 Uhr, Eisenbahnstraße 39 in SB: Grüne Jugend lädt ein zu Vortrag und Diskussion zum Thema „Klimaschutz für den Regionalverband“:
Christian Schreiner stellt das Klimaschutzkonzept des Regionalverbands Saarbrücken vor, Christian Berlin vom Saarbrücker Umweltamt wird die städtischen Anstrengungen zum Klimaschutz umreißen. Anschließend kann dann diskutiert werden.Mehr Infos: www.facebook.com/events/426141681198774

9.-12.8., Schloßplatz SB: VeloSwingFestival
Mehr Infos: www.facebook.com/events/1523688454352523 und www.urlaub.saarland/Media/Veranstaltungen/Velo-Swing-Festival

Noch eine gute Nachricht für den praktisch umsetzbaren Klimaschutz: Es gibt jetzt nicht nur das Lasten-E-Rad der Stadt SB zum Ausleihen an Vereine, sondern auch eines für alle Bürgerinnen und Bürger, das der Regionalverband über den ADFC (Haus der Umwelt) zur Verfügung stellt.
Mehr Infos: www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/das-erste-lastenfahrrad-heisst-radlader_aid-23842203

Genießt wunderschöne Sommertage und helft bitte mit, dass möglichst viele Menschen überall auf der Welt dies auch tun können!
Petra Stein

Raubbau am Wald spielt Klimawandel in die Hände !

Ein offener Brief der Pressesprecherin von Greenpeace Saar und Referentin für Globales Lernen Michaela Couturier

Sehr geehrte Presse,

mittlerweile sind die Leistungen und Funktionen von Wald klimapolitisch sowohl national alsauch international anerkannt: neben Erholung für Waldbesucher ist der Klimaschutz nur in vielfältigen und zurückhaltend bewirtschafteten Wäldern möglich: nur naturnahe Ökosysteme können auf immer deutlicher auftretende Wetterextreme flexibel und angemessen reagieren.Daher wird eine naturnahe Waldbewirtschaftung auf die verschiedenen Ökosysteme und Nischen im Wald größte Rücksicht nehmen und wirtschaftliche Aspekte zurückstellen.Dies ist sogar im Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 31.05.1990 ganz klar so festgehalten: s. AnhangDas ist leider seit langem in vielen deutschen Waldgebieten nicht der Fall. Die FSC-Kriterien werden in zahlreichen Fällen mangelhaft umgesetzt und so die bundesdeutschen Ziele zur Erhaltung von Wildnis und Vielfalt verfehlt.Auch in saarländischen Waldarealen wird oftmals von den FSC – Richtlinien zur naturnahen Waldbewirtschaftung und Erhaltung von wertvollen Naturräumen abgewichen. So musste die Pressesprecherin von Greenpeace Saar, Michaela Couturier, im Verlauf mehrerer Waldbegehungen u.a. im Dudweiler Wald und im Sulzbacher Wald am Brennenden Berg eine übermäßige Totholzentnahme, die Entfernung zu vieler alter Bäume und flächendeckend Erosion und Bodenverdichtung feststellen.Schon sind viele Spechte, Kauzarten und Fledermäuse geflohen und Siebenschläfer, Haselmaus und seltene Käferarten verlieren ihren Lebensraum.„Unter solchen Umständen ist es nicht mehr vertretbar, von einer Einhaltung der FSC – Kriterien zu sprechen“, sagt Michaela Couturier, „es gibt einfühlsamere Formen der Holzvermarktung – ohne die im Saarforst so problematische Vorratshaltung – und ein schonenderer Umgang mit der Ressource Wald ist eine unerlässliche Investition in die Zukunft.Die jetzigen Schäden werden der nächsten Generation eine üble Hypothek sein und die Vorgänge im Saarforst ruinieren die saarländische Forstwirtschaft.“Weitere Bilder stellt Ihnen Greenpeace Saar für eine Veröffentlichung gerne zur Verfügung.
Ohnehin wird Greenpeace International und Greenpeace Deutschland am 01.01.2019 die Mitgliedschaft im „Forest Stewardship Council“ beenden, weil seine Inhalte nicht mehr den notwendigen Zielen der Umweltorganisation entsprechen.https://www.greenpeace.de/themen/waelder/leben-und-leben-lassenGreenpeace Saar wird daher auch weiterhin die Waldwirtschaft im Saarforst beobachten und die dabei gewonnenen Eindrücke an die Kollegen von Greenpeace Deutschland in Hamburg weitergeben.

Mit freundlichen Grüßen, Michaela Couturier

Pressesprecherin von Greenpeace Saar
und Referentin für Globales Lernen

Michaela Couturier
Ludwigstr. 33
66115 Saarbrücken
Tel.: 0681 83 90 113
Mobil: 0160 22 94 528
m-couturier@versanet.de

Polizeigesetz NRW / Europakongress / Aktionstag Finanzkrise u.a.

Bildschirmfoto 2018-07-12 um 16.27.06.pngLiebe Freundinnen und Freunde von Attac, liebe Mitglieder,

auf dem Weg in den Obrigkeits- und Überwachungsstaat? Die nordrhein-westfälische Landesregierung plant das Polizeigesetz massiv zu verschärfen und dabei grundlegende Prinzipien wie die Unschuldsvermutung oder die Gewaltenteilung auszuhebeln. Dies muss jeden kritisch denkenden Menschen alarmieren, denn es würde der Polizeiwillkür nun auch rechtlich Tür und Tor öffnen. Einen Vorgeschmack darauf gibt die Polizei schon jetzt, indem sie die geplante Demo als „unmittelbare Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ verunglimpft und mit absurden Auflagen zu behindern versucht.

Demonstriert für unsere Freiheit und unsere Grundrechte! Kommt am Samstag 7. Juli nach Düsseldorf! In 15 von 16 Bundesländern gibt es vergleichbare Initiativen – das darf keine Schule machen. Attac unterstützt das breite Bündnis „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“. Gemeinsam fordern wir den nordrhein-westfälischen Landtag auf, die geplante Gesetzesänderung zurückzunehmen.

Außerdem berichten wir im Attac-Newsletter heute über:

Europakongress – jetzt anmelden
5. bis 7. Oktober: Auf nach Kassel!
Ein anderes Europa ist möglich! Demokratisch, friedlich, ökologisch, feministisch, solidarisch. Der Kongress, initiiert von Attac und gemeinsam organisiert mit zahlreichen Partnern, setzt sich kritisch mit den gegenwärtigen Problemen und der Politik Europas und der EU auseinander und diskutiert die vielfältigen Kämpfe, Widerstände und alternativen Ansätze. Wir freuen uns auf zahlreiche prominente Referent*innen, u.a. Heiner Flassbeck, Prof. Costas Lapavitsas, Frédéric Lordon, Tariq Ali, Rex Osa, Frank Bsirske und Hansi Urban.

15.9. Internationaler Aktionstag zur Finanzkrise
Attac organisiert Aktivitäten in Frankfurt
Für die Vielen, nicht die Wenigen – Finance for the People. Am 15.09.2018 jährt sich die Pleite von Lehman Brothers, der Höhepunkt der Finanzkrise, zum zehnten Mal. Attac D und zahlreiche weitere Attacs planen in einem breiten europäischen Bündnis europaweit Aktivitäten, um unsere Forderungen nach einer demokratischen Kontrolle der Finanzmärkte mit aktuellen politischen Kämpfen und Entwicklungen zusammenzubringen. Deswegen ziehen wir am 15.9. auch ins Finanzzentrum Frankfurt, mit einer Podiumsdiskussion am Vorabend und großen Aktionen zum Stichtag. Wochenende gleich vormerken!

Neues Bildungsmaterial: Globalisierte Finanzmärkte
Fundierte Handreichung für Lehrer*innen und Bildungsarbeiter*innen
Rechtzeitig zum zehnten Jahrestag der Lehman-Pleite beleuchtet das Material den Verlauf der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und lädt zur Diskussion politischer Konsequenzen ein. Es schlägt einen Bogen zwischen dem alltäglichen Leben, der finanziellen Sphäre allgemein und den Krisen des vergangenen Jahrzehnts. Das Material umfasst rund 90 Seiten und erscheint als vierte Folge in der Reihe „Wirtschaft demokratisch gestalten lernen“.

Attac in den Medien
Ob Freihandel à la WTO oder nationalistischer Handelskrieg à la Trump: Gerechter Welthandel geht anders. Das sehen auch viele Journalist*innen so und wollen wissen, was Attac vorschlägt.

Ein Jahr nach dem G20-Gipfel in Hamburg ist die schleppende Aufarbeitung der Polizeigewalt gegen friedlich Demonstrierende weiterhin Thema in den Medien. Im ARD-Mittagsmagazin schildert Attac-Aktivistin Sabine Lassauer ihren Fall.

Eine andere Welt ist möglich! Was heißt das heute, 20 Jahre nach der Gründung von Attac in Frankreich, für die globalisierungskritische Bewegung? Dieser Frage geht das Greenpeace-Magazin in einer ausführlichen Reportage nach.

Deutsche Bank in der Krise: Bei der Hauptversammlung in Frankfurt interessieren sich die Medien auch für die Attac-Kritik am größten deutschen Geldinstitut.

Termine
7.7. Düsseldorf: Demo „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW!“
Weitere Informationen

31.8.-1.9. Erfurt: Konferenz „Kommunen und Demokratie“
Weitere Informationen

15.9. Europaweit: Aktionstag „10 Jahre Finanzkrise“
Weitere Informationen

29.9. Bundesweit: Dezentraler CETA-Aktionstag
Weitere Informationen

5.10.-7.10. Kassel: Attac-Kongress Europa
Weitere Informationen

2.11.-4.11. Frankfurt: Herbstratschlag des Attac-Netzwerks
Weitere Informationen

Neu im Webshop
Alle Materialien sind online unter http://shop.attac.de bestellbar, bei speziellen Wünschen auch telefonisch unter 069/900281-10 oder per E-Mail an info@attac.de.

Faktenblatt zum EU-Assoziationsabkommen mit dem Mercosur
Fast zwanzig Jahre schon verhandelt die Europäische Union mit dem Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) über die Beseitigung von Handelsschranken im Rahmen eines umfassenden Assoziationsabkommens. Nun könnte es zu einer Einigung kommen – zu Lasten der bäuerlichen Landwirtschaft, der Menschenrechte, des Umwelt- und Klimaschutzes. Unsere Partnerorganisation Powershift hat das Abkommen auf sechs Seiten analysiert.
Gegen Versandkosten erhältlich im Attac Webshop.

Mit herzlichen Grüßen aus Frankfurt,

Bodo Pallmer

Attac Bundesbüro, Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt am Main
(069) 900 281-10, info@attac.de

Eine andere Welt braucht Unterstützung: Bei unseren Kampagnen (www.attac.de) mit Spenden oder durch Mitgliedschaft.

Abonnement des Attac Newsletters verwalten oder abbestellen.
Abbestellung ist auch direkt per E-Mail möglich.

Kein saarländischesAnkER-Zentrum – Ein Appell des Saarländischen Flüchtlingsrates e.V.

Bildschirmfoto 2018-07-12 um 16.23.47.png„Willkommenskultur? Familienzusammenführung? Integration? Mit der AfD im Rücken haben heutzutage in der Flüchtlingspolitik Abschottung und Abschiebungen Konjunktur. Das beweist auch die Entscheidung des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU), das Flüchtlingslager Lebach zu einem so genannten AnkER-Zentrum aufzurüsten, ohne überhaupt den Koalitionspartner (SPD) zu informieren.

„AnkER“ steht für Ankunft, Entscheidung und Rückführung und lässt schon sprachlich erahnen, wo der Schwerpunkt liegt: Kasernierung und Abschiebung. So weit bekannt, sehen die bisherigen Planungen vor, dass Geflüchtete in diesen Zentren zwangsweise bis zu 18 Monaten untergebracht werden sollen, vom Rest der Gesellschaft isoliert, inklusive Arbeitsverbot und Sachleistungsprinzip. Schulpflicht für Kinder ist nicht vorgesehen. Der Zugang zu unabhängigen Beratungsstrukturen und juristischem Beistand wird strukturell deutlich erschwert, womit der grundgesetzlich garantierte Zugang zum Recht für Geflüchtete faktisch ausgehebelt wird.“

mehr lesen auf der Webseite

Newsletter Netzwerk Friedenskooperative 06.06.2018

+++ Bitte weiterleiten+++Newsletter Netzwerk Friedenskooperative 06.06.2018 +++ Logo

+++ Keinen Tag der Bundeswehr +++ Heiße Phase der Proteste in Büchel +++ abrüsten statt aufrüsten +++ Neue Campaignerin für MACHT FRIEDEN.+++

Lieber Axel Stirn,

kommt es nun zum Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong Un oder sagt Trump erneut ab? Wir wissen es nicht, hoffen aber natürlich, dass die Zeiten der Eskalation vorbei sind und die Diplomatie endlich erfolgreich Schritte hin zu Deeskalation und Abrüstung ebnet.
Sehr erfolgreich ist der Staffellauf gegen Rüstungsexporte „Frieden geht!“ verlaufen, der nach über 1.000 km, rund 80 Etappen und mit insgesamt 1.5000 Teilnehmer*innen am 2. Juni in Berlin ankam. Ein großartiges Zeichen, das wieder einmal verdeutlicht: Ja, Frieden geht!

Heute wollen wir Dich in unserem Juni Newsletter über folgende Themen informieren:

1. Keinen Tag der Bundeswehr
2. Heiße Protestphase in Büchel beginnt
3. abrüsten statt aufrüsten: Treffen in Frankfurt
4. Neue Campaignerin für „MACHT FRIEDEN.“
…und nicht das PS überlesen!

Wir wünschen gutes Lesen!
Mit den besten Grüßen
Dein Netzwerk Friedenskooperative
Kristian Golla, Philipp Ingenleuf, Kathi Müller, Marvin Mendyka

+++Newsletter Juni 2018+++

1. Keinen Tag der Bundeswehr
Am 9. Juni findet wieder der sogenannte „Tag der Bundeswehr“ statt. An verschiedenen Standorten in Deutschland veranstaltet die Bundeswehr ein millionenschweres Militärspektakel, dass der Kriegsverherrlichung dient und vor allem Jugendliche für eine Karriere beim Militär begeistern soll. Dagegen protestiert die Friedensbewegung in Appen, Baumholder, Bonn, Dresden, Erfurt, Flensburg, Hamburg, Mannheim, Murnau, Oldenburg, Rostock und Wunsdorf!
Den Aufruf, alle Termine und weitere Infos findest Du hier:

https://www.friedenskooperative.de/aktion/keinen-tdbw

2. Atomwaffen? Abschaffen! Aktionen in Büchel und zum Flaggentag 2018
Die heiße Phase der 20-wöchigen Aktionspräsenz der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ steht bevor. Bis zum 9. August wird es noch einmal zahlreiche Aktionen gegen Atomwaffen am Fliegerhorst Büchel geben. Zu den Highlights gehören u.a. die Aktionswoche von ICAN und IPPNW vom 16. bis zum 23. Juni sowie ein Aktionstag von Christ*innen aus mehreren Landeskirchen am 7. Juli. Bei Letzterem ist auch der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms mit dabei. Und du?
Mehr Infos zur IPPNW-/ ICAN-Aktionswoche findest du hier:

https://www.ippnw.de/aktiv-werden/termine/ippnw-aktionswoche-in-buechel.html

Mehr Infos (auch zu gemeinsamen Busanreisen) zum Aktionstag am 7. Juli gibt es hier:

https://kirchengegenatomwaffen.wordpress.com

Nicht nur in Büchel, sondern auch in vielen Städten deutschlandweit wird es Anfang Juli Aktionen gegen Atomwaffen geben. Im Rahmen des „Flaggentages“ erinnern in zahlreichen Städten die „Mayors for Peace“ an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes (IGH) vom 8. Juli 1996. Es stellte fest, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen gegen internationales Recht verstoßen. Wird auch in Deiner Stadt Flagge gehisst für eine atomwaffenfreie Welt? Dann lasst es uns wissen indem ihr es hier in unseren Terminkalender eintragt:

https://www.friedenskooperative.de/termine/eintragen

Oder schickt uns eure Infos zu den Aktionen rund um den Flaggentag per Mail an friekoop@friedenskooperative.de.

3. Treffen der Initiative abrüsten statt aufrüsten
Wir möchten auf das kommende Treffen der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ hinweisen. Bei diesem „Austausch-, Vernetzungs,- und Strategietreffen“ wollen wir gemeinsam besprechen, welche Aktivitäten die Initiative in den kommenden Monaten angeht und wie wir weitere Unterschriften sammeln können (die 50.000 sind bereits geknackt!).
Das Treffen findet am 17. Juni in Frankfurt statt. Bitte unbedingt anmelden, damit wir das Treffen dementsprechend vorbereiten können! Alle weiteren Infos zum Treffen hier:

https://abruesten.jetzt/2018/04/einladung-austausch-vernetzung-und-strategie-treffen-17-juni-2018-in-frankfurt-main/

4. Neue Campaignerin für „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“
Genau vor einem Jahr berichtete Kathi Müller (Bild rechts) in unserem Newsletter von ihrem Praktikum bei uns im Netzwerk. Ein Jahr später freuen wir uns mitteilen zu können, dass sie zukünftig als neue Campaignerin für die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ arbeiten wird. Auf diesem Wege möchten wir Elise Kopper ganz herzlich für die tolle Arbeit in den vergangen zwei Jahre als Campaignerin danken. Wir freuen uns sehr, dass Sie der Friedensbewegung auch in Zukunft erhalten bleibt!

PS: Im November diesen Jahres begeht unser Kollege Kristian Golla sein 30. Dienstjubiläum beim Förderverein Frieden. Dies wollen wir gerne mit einigen Geschichten aus den vergangenen Jahren „feiern“. Verbindest Du vielleicht eine tolle Friedensaktion mit Kristian? Oder kennst Du eine lustige Anekdote? Dann melde Dich bei uns!

Gesucht: Wer kann uns Geschichten zu dieser Person liefern?

Netzwerk Friedenskooperative
Römerstr. 88, 53111 Bonn
Tel.: 0228-692904
Fax: 0228-692906
Email: friekoop@friedenskooperative.de
Web: www.friedenskooperative.de

SOS Nicaragua – Deutschland

Bildschirmfoto 2018-06-26 um 14.29.06.pngNicaragua kurz vor einem Bürgerkrieg?

Aufgrund einer Reform des Sozialversicherungssystems durchlebt Nicaragua seit dem 19. April 2018 die massivsten Demonstrationen seit der Machtübernahme des Präsidenten Daniel Ortega im Jahr 2006. Die Proteste in Nicaragua halten, trotz der jüngst angekündigten Dialogbereitschaft und dem Widerruf der Reform, weiter an. Längst geht es den Protestierenden um viel mehr! Erfahrt mehr zu der Entstehungsgeschichte der Autokratie in Nicaragua und der anhaltenden Proteste und den Forderungen der demonstrierenden Bevölkerungsgruppen auf diesem Blog.

https://sosinssnicaragua.wordpress.com/

Ein freies Netzwerk: Human Connection

Ein freies Netzwerk? Ohne NSA-Einladung? Ohne Profitinteressen? Echt jetzt?! Is klar, ne?!

Momentan gibt es viele Diskussionen über soziale Netzwerke und verständlicherweise natürlich auch viele wichtige Fragen über und an Human Connection. Als kleines Team können wir jedoch nicht immer auf all Eure Belange bzw. in der Intensität eingehen, wie es manche erwarten und wir uns ebenso wünschen das zu können.

Um diesem Umstand in der arbeitsintensiven Erstellungsphase entgegenzuwirken, veranstalten wir vielen Monaten regelmäßige Meetings, bei denen Ihr uns alle Fragen stellen könnt, sei es bei der Netzwerkpräsentation die Programmierer über Stand der Technik und Fortschritt oder bei den MEET THE TEAMs, bei denen ich und viele Teammitglieder eigentlich immer anzutreffen sind.

Wo gibt’s schon sowas, dass sich das Team in öffentlichen Meetings allen Fragen stellt? Ich bitte Euch alle mitzuhelfen, damit die vorhandene Zeit so gut wie möglich genutzt werden kann und somit auch die Spendengelder bestmöglich verwendet werden können: Anstatt die Kommentarspalten oder Postings in der Alpha zu nutzen, um uns direkte/indirekte Fragen zu stellen, bitte ich Euch die direkte Möglichkeit der Kommunikation am besten in den Meetings zu nutzen, besonders, wenn es ein komplexes Thema ist, bei dem man differenziert und so präzise wie möglich antworten möchte. Komplizierte Sachverhalte in Mails oder Kommentarspalten zu klären, erfordern Zeit. Zeit, die uns heute schon mit allgemeinen Serviceanfragen abhanden geht. Alleine hierfür braucht es heute schon einen Mitarbeiter, die Kommentarspalten in den sozialen Netzwerken wie Facebook, YouTube und Co. noch nicht eingerechnet.

Human Connection ist zwar auf einem guten Weg, sich in der Basis zu finanzieren und es kommen gerade jetzt auch viele prominente Unterstützer mit an Bord und empfehlen Human Connection; trotzdem fehlen uns immer noch 50% des erforderlichen Betrages und die Zeit rennt uns finanziell allmählich davon. Hier sind uns momentan die Hände gebunden und es besteht  auch keine Möglichkeit zum Zaubern. Ich kann Euch also alle nur um Geduld bitten, wenn es darum geht, dass noch nicht alles fertig ist und  nicht alles perfekt läuft. Die gute Nachricht ist: Wir erstellen ein soziales Wissens- und Aktionsnetzwerk, bei dem alle drei Komponenten in einem Interface vereint werden. Dazu gehören noch Funktionen wie Filter, Themen, Sortierung usw., übersichtlich wie ein Nachrichtenmagazin und zu guter Letzt noch mit integriertem Social-Projektmanagement. Eine große Vision, die nur mit großer Unterstützung Gelingen kann. Aber wie sollte es auch anders  sein?

Human Connection ist ein gemeinnütziges Projekt, das an den realen Gegebenheiten gemessen werden sollte und nicht von Anfang an mit einem Milliardenkonzern, welcher 16 Millionen Dollar täglich allein für Forschung und Entwicklung ausgibt. Darüber hinaus wird Human Connection zukünftig ständig von neuen Gesetzesänderungen berührt werden. Alles muss geprüft, berücksichtigt und erfüllt werden. Die Haftungsrisiken sind immens. Was das alles am Ende kostet, um das Netzwerk rechtssicher betreiben zu können? Und was wird sonst noch alles auf uns zukommen? Darüber kann man viel spekulieren. Und ehrlich gesagt habe ich vielleicht höchstens eine vage – nein, korrigiere – eigentlich eher keine Ahnung darüber, besonders wenn es um die unzähligen Unwegbarkeiten geht. Aber das ist wahrscheinlich auch gut so. Denn im besten Fall ist es nur noch eine weitere Extraportion Arbeit, die irgendwie bezahlt werden muss und wegen der ich Euch „schon wieder“ mit einer Spendenbitte auf die Keksspardose gehen muss.

Wären wir in der Lage, mit den vorhandenen Mitteln und Ressourcen das Netzwerk zu erstellen, wir würden nichts lieber tun als das. Und zwar gleich morgen! Niemand will das fertige Netzwerk schneller am Start haben als das Team selbst. Deshalb arbeiten alle Mitarbeiter auch mit aller Kraft daran und wir tun es für unsere und die Kinder der Welt, ungeachtet dessen, was jemand von uns behauptet.

Jedes Teammitglied hat viel Zeit investieren müssen, um überhaupt mitwirken zu können. Was, zum Beispiel, bedeutet eigentlich Gemeinnützigkeit im Falle von Human Connection? Und das ist nur eine einzige Frage von Unzähligen. Teilweise muss man sich wochen- bzw. monatelang einarbeiten und vieles muss oft noch bis spät in die Nacht erledigt werden. Wohlbemerkt, wir sind nur ein paar wenige Menschen, die all das alles stemmen. Für uns ist daher der Start des Netzwerkes nicht weniger spannend, als der von Elon Musks Raketen, nur dass der Treibstoff erst mal in die Rakete muss, um zeigen zu können, dass sie fliegen kann. Ich kann im Sinne der Notwendigkeit, ein solches Netzwerk wie Human Connection auf die Beine zu stellen, nur an Eure Vernunft und Geduld appellieren. Außerdem bitte ich darum, die Situation und die Faktoren, die es uns schwer machen, Human Connection von der Alpha in die öffentliche Beta zu bekommen, selbst zu erkennen und positiv mitzuwirken. Wir sind noch nicht am Ziel angekommen.

DANKE EUCH!

Liebe Grüße,

Dennis Hack

CEO und Gründer: Dennis Hack – Registergericht Stuttgart – HRB 741951
Steuernummer: 69042/06453 VAT-ID: DE284651760
www.human-connection.orginfo@human-connection.org

HUMAN CONNECTION in 20 Minuten:

Rubikon-Newsletter der Kalenderwoche 25/2018

Rubikon ist das Magazin für die kritische Masse. Wir berichten über das, was in den Massenmedien nicht zu finden ist. Anbei übersenden wir Ihnen die Übersicht unserer Artikel der letzten 7 Tage.

Bild: Das Friedensgespräch

Das Friedensgespräch

„Jeder von uns ist für den Frieden mitverantwortlich“, meint Eugen Drewermann im exklusiven Rubikon-Videointerview.

am Samstag, 23. Juni 2018, 15:59 Uhr von Ursula Wesseler

Gönnen Sie sich einen Abend mit Eugen Drewermann. Den haben Sie sich verdient. Sehen Sie sich dazu das Interview an, dass am 14. Juni 2018 in Paderborn aufgenommen wurde. Gehen Sie folgendermaßen vor: Bringen Sie zuerst ihre Kinder ins Bett, so Sie denn welche haben, öffnen Sie eine gute Flasche Wein und hören Sie dann, was Dr. Drewermann zu sagen hat.

Bild: Die soziale Frage

Die soziale Frage

Die wahren Probleme im Land werden verschleiert oder ignoriert.

am Samstag, 23. Juni 2018, 15:58 Uhr von Susan Bonath

Die zunehmende Spaltung der Gesellschaft in arm und reich hat die soziale Frage auf die politische Tagesordnung geworfen. Sie manifestiert sich in der Flüchtlingskrise, spaltet die Linke und bringt der Rechten Zulauf. Die Linkspartei ist daran nicht unschuldig, denn sie ignoriert die Klassenfrage.

Bild: Terrorismus-Lügen

Terrorismus-Lügen

Wie die Stasi im Untergrund agierte.

am Samstag, 23. Juni 2018, 15:58 Uhr von Regine Igel

Mein Buch „Terrorismus-Lügen. Wie die Stasi im Untergrund agierte“ erschien im Jahr 2012 mit großem, vorrangig regionalem Presseecho im Sommer 2012, es wurde als spannender Politthriller sowie eine solide und behutsame Recherche gelobt, und die 3Sat-Kulturzeit sendete dazu einen 6-Minuten-Film. Besondere Aufmerksamkeit fand die aufgedeckte enge Zusammenarbeit des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS, Stasi) mit Rechtsterroristen. Einschlägig bekannte Journalisten und Zeithistoriker schwiegen auffällig. Zu einer großen Lesung in Gräfelfing mit Ina Beckurts, Witwe des RAF-Opfers Karl-Heinz Beckurts und lange schon überzeugte Stasi-Anklägerin, gesellte sich auf dem Podium ganz unabgesprochen und leise ein Moderator, der natürlich nicht vergaß, das Wort verschwörungstheoretisch fallen zu lassen.

Bild: Aufruf zum zivilen Gehorsam

Aufruf zum zivilen Gehorsam

Zur Nutzung der Rubikon-Sticker: Halten Sie sich an die Regeln! Provozieren Sie nicht! Erregen Sie auf keinen Fall Aufsehen!

am Samstag, 23. Juni 2018, 15:55 Uhr von Markus Gelau

Der Eine oder die Andere mag es mittlerweile mitbekommen haben: Die Rubikon-Aufkleber sind da. Endlich. Über 45.000 klare Botschaften warten darauf, auf einen dankbaren Untergrund geklebt zu werden. Allein — genau dieser Vorgang muss (sic!) sich natürlich im Rahmen der Legalität bewegen. Und genau dies ist der Anlass für die folgenden Zeilen und den folgenden Aufruf, liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitstreitende und Aktivisten — vor allem aber: notorische Unruhestifter!

Bild: Das WM-Foul

Das WM-Foul

Richard Herzinger hetzt in der „Welt“ gegen Russland, dass es seinesgleichen sucht.

am Samstag, 23. Juni 2018, 15:50 Uhr von Ulrich Teusch

Was zu erwarten war, ist eingetreten: Die aktuelle Fußball-Euphorie trübt den klaren politischen Blick. Wenn nicht noch etwas Entscheidendes passiert, also irgendein Ereignis den reibungslosen Ablauf der WM-Party stört, müssen wir befürchten, dass Putin am Ende Weltmeister wird.

Bild: Die Arroganz der Unmenschlichkeit

Die Arroganz der Unmenschlichkeit

Wehren wir uns gegen die Seehoferisierung Deutschlands.

am Samstag, 23. Juni 2018, 15:30 Uhr von Roland Rottenfußer

„Heute gehört uns Bayern, morgen die ganze Welt.“ Die Anführer eines von 16 Landesverbänden der Union demütigen die gewählte Kanzlerin und treiben das Land in der Flüchtlingsfrage vor sich her – im Verein mit ihrer eigentlichen „Schwesterpartei“, der AfD. In maßloser Selbstüberschätzung fordert Seehofer nun auch noch, ganz Europa solle sich an die CSU-Doktrin einer harten Linie gegen Zuwanderer anpassen. Wie lange lässt sich Merkel, wie lange lassen wir alle uns das noch gefallen? Wer eine menschlichere Flüchtlingspolitik wünscht, hat es nicht nötig, vor den Hardlinern zu kuschen. Nicht nur die Humanität ist auf seiner Seite, auch viele schlagkräftige Argumente.

Bild: Der Moral-Spaltpilz

Der Moral-Spaltpilz

Der Neoliberalismus bedient sich unserer Moral, um uns zu steuern und auszugrenzen.

am Samstag, 23. Juni 2018, 08:30 Uhr von Hans-Jürgen Bandelt

Wenn wieder mal die Flagge hochgehalten und ein Zeichen gesetzt werden soll, muss man schon genauer hinschauen, wofür oder wogegen die Flagge und welche denn hochgehalten werden soll und was die jeweilige Aktion der Zeichensetzung letztlich bewirken soll. Vieles kommt mit dem liberalen Populismus aus der extremen Mitte daher und soll auf eine gemeinsame Haltung einschwören, die anschlussfähig zur neoliberalen Ideologie ist. Die postmoderne Variante einstiger Volksgemeinschaft ist statt an Abstammung an Gesinnung geknüpft. Diese wird durch systemkonforme Events und Demonstrationen mit wechselnden Losungen immer schärfer eingegrenzt. Diejenigen, die sich nicht in den Marsch einreihen, sind dann Kandidaten für die neuen Parias und werden wegen ihrer nicht konformen Gesinnung als Nazis, Antisemiten, Rassisten diffamiert, also zu Außenseitern gemacht, die zutiefst verachtet und verfolgt werden.

Bild: Wenn die Linke fehlt

Wenn die Linke fehlt

Was wäre heute linke Politik?

am Samstag, 23. Juni 2018, 08:00 Uhr von Rüdiger Rauls

Auf dem Parteitag der Linkspartei in Leipzig prallten besonders in der Flüchtlingsfrage die Gegensätze aufeinander. Aber sind diese öffentlich ausgetragenen Streitfragen wirklich im Interesse jener Menschen, für die doch beide Lager vorgeben, Politik zu machen? Wie sähe eine Politik aus, die diesem Anspruch genügen würde?

Bild: Kriegsverbrecher an der Macht

Kriegsverbrecher an der Macht

Der Internationale Strafgerichtshof wird von der NATO manipuliert.

am Freitag, 22. Juni 2018, 19:00 Uhr von Andrej Zgonjanin

Andrej Zgonjanin beschäftigt sich in seinem Buch „Der Umgang mit Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien 1991–1999“ mit der Verantwortung für Kriegsverbrechen im jugoslawischen Bürgerkrieg und der strafrechtlichen Verfolgung. Die Reaktionen der Generäle auf Kriegsverbrechen stehen im Mittelpunkt der Betrachtungen, da sie zunächst mit den Taten ihrer unterstellten Soldaten konfrontiert waren. Gegenstand der Untersuchung sind Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Vukovar, in der Krajina und im Kosovo, mithin in erster Linie Verbrechen der serbisch-jugoslawischen und der kroatischen Seite. Die Verfolgung von Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht hing stark von der politischen Bereitschaft dazu ab. Der politische Wille war jedoch nahezu inexistent, um Straftaten juristisch zu ahnden. Untätigkeit gegenüber Kriegsverbrechen, so Zgonjanin, ist ein Zugeständnis an die eigenen Soldaten, Morde, Plünderungen und Brandstiftungen zu verüben. Deswegen ist die strafrechtliche Verfolgung von Kriegsverbrechen von Bedeutung, um die eigenen Militärangehörigen abzuschrecken. Die wichtigste Quellenbasis des Buches bilden die Gerichtsprozesse, Urteile und Archivdokumente des Internationalen Strafgerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag (ICTY). Aus den Gerichtsprozessen vor dem ICTY haben sich große Bestände mit tausenden Dokumenten, Befehlen und Berichten angesammelt, die eine Basis für die Erforschung der post-jugoslawischen Kriege darstellen und bislang kaum ausgewertet sind. Rubikon veröffentlicht exklusiv ein Kapitel aus dem Buch. Die Quellen und Anmerkungen zu diesem Beitrag entnehmen Sie bitte der Original-Publikation.

Bild: Zensiert!

Zensiert!

Mach’s gut, Pressefreiheit — war schön mit Dir.

am Freitag, 22. Juni 2018, 18:55 Uhr von Rubikons Jugendredaktion

Der Rechtsausschuss der Europäischen Union stimmt für ein skandalöses Gesetzesvorhaben, das mit sogenannten Uploadfiltern Meinungs- und Pressefreiheit untergräbt und damit die Grundsätze eines demokratischen Internets bedroht. Doch Deutschland schaut lieber Fußball.

Bild: Der Bildungsnotstand

Der Bildungsnotstand

Wie begegnet die Politik dem massiven Lehrermangel im Land? Sie setzt auf Ungelernte und erhöht den Rüstungsetat.

am Freitag, 22. Juni 2018, 18:30 Uhr von Ralf Wurzbacher

Hilfe! An deutschen Lehranstalten fehlen Zehntausende Pädagogen. Vor allem in der Primarstufe herrscht akute Personalnot. Eine gewaltige Pensionierungswelle rollt durch die Klassenzimmer und lässt die Kultusminister alt aussehen. Die Misere hat sich seit einer halben Ewigkeit abgezeichnet, die Politik wurde trotzdem kalt erwischt. Dazu noch das: Zuwanderung, zu wenige Absolventen, Geburtenboom – nichts davon hatten die Schulplaner auf dem Zettel. Jetzt heißt es, Ärmel hochkrempeln und alles an Kräften mobilisieren, was der Arbeitsmarkt her- beziehungsweise nicht hergibt. Pensionäre, Quer- und Seiteneinsteiger, minijobbende Studenten, Hochschuldozenten. Jede Lösung ist recht, nichts ist unmöglich. Nur an die Kinder denkt keiner. Wäre ja noch schöner…

Bild: Das Redeverbot

Das Redeverbot

Antirassisten bekommen an der Universität Wien Auftrittsverbot.

am Freitag, 22. Juni 2018, 18:00 Uhr von Hannes Hofbauer

Die Vorlesung war von langer Hand vorbereitet und mit dem Institut für Afrikanistik der Universität abgestimmt. Dhoruba bin Wahad, Ex-Black Panther und Mitbegründer der Black Liberation Army, sollte am 21. Juni 2018 im Rahmen einer Studienreihe im Seminarraum 1 der Wiener Afrikanistik als Zeitzeuge auftreten. Der Titel des Vortrages lautete: „Born in the storm to become a Black Panther“.

Bild: Putins Videofolterkeller

Putins Videofolterkeller

Der Videobeweis im Fußball ist Werkzeug in Putins Weltverschwörung.

am Freitag, 22. Juni 2018, 17:00 Uhr von Jens Bernert

Eigentlich sollen Sportgroßereignisse wie die aktuelle Fußballweltmeisterschaft ja unter anderem der Völkerverständigung dienen, aber die deutsche Propaganda sieht das seit ein paar Jahren bekanntlich anders und hetzt gegen den Russen wie in der „guten alten Zeit“.

Bild: Die Liebe zum Leben

Die Liebe zum Leben

Eine Einladung zu mehr Lebendigkeit und „Biophilie“.

am Freitag, 22. Juni 2018, 11:00 Uhr von Roland Rottenfußer

Wir lieben, was unseren Bedürfnissen entgegenkommt und was uns glücklich macht. „Biophilie“ bedeutet Liebe zum Leben, zum Lebendigen. Der Begriff wurde von dem Psychotherapeuten Erich Fromm geprägt und bezieht sich interessanterweise zunächst auf eine Charakterorientierung. Der Autor und Biologe Clemens G. Arvay hat dieses Phänomen in seinem Buch „Der Biophilia-Effekt“ sehr anschaulich dargestellt. Er liefert eine Fülle von auch wissenschaftlich untermauerten Fakten über die positive Wirkung von Naturerleben auf unsere Gesundheit. Seine wichtigste These: „Unsere Biophilia ist eine Schöpfung der Erde, auf der wir leben. Sie verbindet uns mit unserem Heimatplaneten“. Umgekehrt wird das Schwinden der Liebe zum Lebendigen auch ökologisch zur Gefahr.

Bild: Propaganda gegen China

Propaganda gegen China

Pekings „Neue Seidenstraße“ ist ein Friedensprojekt.

am Freitag, 22. Juni 2018, 10:00 Uhr von Pepe Escobar

Der brasilianische Investigativjournalist Pepe Escobar hält wenig davon, Chinas Infrastrukturprogramm als imperiales Großmachtstreben zu verteufeln. Er sieht das Projekt in seinem historischen und geopolitischen Kontext. Anders als der Großteil der westlichen Kommentatoren kommt er zu dem Schluss, dass mit Chinas „Neuer Seidenstraße“ keine Bedrohung, sondern eine Chance auf Wohlstand und Frieden verbunden ist.

Bild: Kriegsspiele

Kriegsspiele

Zeitungen des Madsack-Konzerns attackieren Wladimir Putin, um Russland zu treffen.

am Donnerstag, 21. Juni 2018, 14:00 Uhr von Stefan Korinth

Zum Tag des WM-Starts veröffentlichte die Madsack-Mediengruppe in ihren Zeitungen ein polemisches Würfelspiel, das neben dem Fußball-Weltverband FIFA vor allem den russischen Präsidenten Wladimir Putin kritisiert. Doch bei näherer Betrachtung wird deutlich: Was sich vordergründig gegen Putin richtet, zielt eigentlich gegen Russland als Staat und Gesellschaft im Ganzen.

Bild: Bedingungslos gerecht?

Bedingungslos gerecht?

Löst das Bedingungslose Grundeinkommen die Probleme unserer Zeit?

am Donnerstag, 21. Juni 2018, 12:00 Uhr von Rubikons Jugendredaktion

Seit einigen Jahren hat der Begriff des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) Hochkonjunktur. Die Idee, Geld an alle Menschen zu verteilen, um ihnen ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, findet Zuspruch vor allem im linken Lager. Die sich als progressiv Verstehenden sehen darin die Lösung zur Überwindung der gesellschaftlichen Spaltung sowie zur Herstellung einer gerechteren Gesellschaft. Die guten Gründe hierfür hat der Philosoph und Psychoanalytiker Erich Fromm bereits vor Jahrzehnten zu Papier gebracht (1). Doch kann das Modell halten, was es verspricht?

Bild: Teile und herrsche!

Teile und herrsche!

Um sie vom Kampf gegen Ausbeutung abzuhalten, werden die Bürger gegen Flüchtlinge aufgehetzt.

am Donnerstag, 21. Juni 2018, 11:00 Uhr von Bernhard Trautvetter

Die Debatten über Grenzen im Kampf gegen Flüchtlinge stellen Nebenschauplatz-Fragen in den Vordergrund, wodurch die Menschheit Zeit verliert, um sich den wirklich wesentlichen Fragen zuzuwenden: dem Konflikt Reich gegen Arm, bei dem Erstere kurz vor dem Endsieg stehen. Und der Klimakatastrophe, an der die reichen Industrieländer die Hauptschuld tragen – nur um sich dann gegen Klima- und Wirtschaftsflüchtlinge abzuschotten. Zuwanderungsfragen drohen die EU und die Regierungsparteien zu spalten und ziehen auch einen Riss in die Linke. Das Kapital ist in allen Fällen der lachende Dritte.

Bild: Menschenfeindlichkeit 2.0

Menschenfeindlichkeit 2.0

Die Politik der AfD erinnert an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte.

am Donnerstag, 21. Juni 2018, 11:00 Uhr von Andreas Peglau

Offenbar aus Sorge über die Reinheit des deutsch-nationalen Genpools hat die AfD im März eine Anfrage im Bundestag (a) eingebracht, die auf die Stigmatisierung von Migranten und Migrantinnen ebenso abzielte wie auf die von Behinderten, insbesondere von behinderten Kindern. Das Lebensrecht behinderter Kinder stellt auch der — in Deutschland 2011 mit einem Ethik-Preis geehrte — australische Bioethiker Peter Singer in Frage (b). Wie kurz der Weg von der Stigmatisierung zum Massenmord sein kann, hat die mehr als 200.000 Menschenleben vernichtende NS-Euthanasie gezeigt. In eigens dafür geschaffenen jugendpsychiatrischen „Kinderfachabteilungen“ wurden dabei mehrere tausend Kinder und Jugendliche ermordet. Eines dieser Kinder — und sein Mörder — sollen im Folgenden aus der Anonymität geholt werden.

Bild: Falsches Spiel

Falsches Spiel

Deutschlands Kampf gegen Antisemitismus verkommt zur Farce.

am Donnerstag, 21. Juni 2018, 10:00 Uhr von Nirit Sommerfeld

Deutschland hat seit kurzem einen neuen Beauftragten für ein ganz spezielles Sonderthema: Antisemitismus. Antisemitismus ist in aller Munde und wer Antisemitismus bekämpft, ist ein Held. Vor allem aber ist Antisemitismus ein Schreckgespenst in den Köpfen von Politikern, Lehrern, Professoren, Institutsleitern und allen anderen Menschen in verantwortlichen Positionen, denn was kann es Schlimmeres geben in Deutschland, als in den Verdacht zu geraten, Antisemit zu sein? Dann doch lieber ein entschiedener Kämpfer gegen diese Seuche sein, der keinen Aufwand und noch weniger die dazugehörige Publicity scheut beim entschiedenen Entgegentreten gegen dieses angeblich aus allen Ecken kriechende, wieder erstarkte, versteckte oder in neuem Gewand daherkommende Übel.

Bild: Ein starkes Team!

Ein starkes Team!

Friedensforscher Daniele Ganser und Traumaforscher Franz Ruppert wissen, warum sie den Rubikon unterstützen.

am Mittwoch, 20. Juni 2018, 12:00 Uhr von Daniele Ganser, Franz Ruppert

In zwei kurzen Video-Statements erklären Friedensforscher Dr. Daniele Ganser und Traumaforscher Prof. Franz Ruppert, warum sie den Rubikon unterstützen.

Bild: Unter falscher Flagge

Unter falscher Flagge

Das österreichische Islamgesetz ebnet den Weg in den autoritären Staat.

am Mittwoch, 20. Juni 2018, 11:00 Uhr von Paul Winter

In einer Pressekonferenz hat die türkis-blaue Regierung angekündigt, sieben Moscheen in ganz Österreich zu schließen und etwa 40 bis 60 Imame auszuweisen. Noch ist diese Causa nicht durch, doch egal wie die Debatte enden mag, Österreich avanciert Schritt für Schritt zur Speerspitze eines institutionalisierten antimuslimischen Rassismus, der Herrschaft und Repressionen rechtfertigt.

Bild: Satire vor Gericht

Satire vor Gericht

Die Strafverfolgung des Journalisten Ulrich Gellermann offenbart den zunehmend autoritären Umgang mit abweichenden Meinungen.

am Mittwoch, 20. Juni 2018, 10:00 Uhr von Klaus-Jürgen Bruder

Wer Satiriker vor Gericht zerrt, weil er sich von einer Kritik angeblich „beleidigt“ fühlt, erreicht nicht immer eine Veruteilung des Gegners. Er erreicht aber zumindest eines: dass sich unter kritischen Geistern ein Klima der Angst breit macht und dass im schlimmsten Fall eine Vorzensur im Hirn des Schreibenden stattfindet. Die Süddeutsche Zeitung hat gegen Ulrich Gellermann die „Methode Erdogan“ angewandt. Dass dieser Prozess überhaupt stattfindet, ist ein Schlag gegen die Meinungsfreiheit in Deutschland.

Bild: Der Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens

An wen richten wir die Frage nach dem Sinn unseres Lebens?

am Mittwoch, 20. Juni 2018, 09:00 Uhr von Peter Frey

Wen hat sie nicht schon einmal umgetrieben – die Frage nach dem Sinn des Lebens? Warum überhaupt gibt es uns? Sind wir Teil einer Schöpfung? Ist die Schöpfung von einem Sinn getrieben? Hat das, was wir in der begrenzten Spanne unseres Menschseins tun, überhaupt irgendeinen Sinn?

Bild: Der Anfang vom Ende

Der Anfang vom Ende

Am 11. September 2001 begann der Niedergang der Medienwelt.

am Dienstag, 19. Juni 2018, 16:00 Uhr von Wolf Reiser

Seit langem schon haben sich die deutschen Medien von ihrer grundsätzlichen Funktion in unserer Gesellschaft verabschiedet und sich ihrer Existenzberechtigung entledigt. Wer die Arbeit der öffentlich-rechtlichen Sender und jene der führenden Tageszeitungen und Magazine über einen längeren Zeitraum verfolgen konnte, erlebt, dass sich mit 9/11 nicht nur ein paar Geschäftstürme zu Schutt und Asche verwandelten, sondern auch Auftrag und Sinn des Journalismus im Ground Zero verdampften.

Bild: Der totale Krieg

Der totale Krieg

Auf seinen Rechnern simuliert und verliert das Pentagon den totalen Krieg gegen den Iran.

am Dienstag, 19. Juni 2018, 14:00 Uhr von Rubikons Weltredaktion

Der palästinensische Historiker Rashid Al Khalidi wurde 1948 in den USA geboren und wuchs — bis zur israelischen Besatzung 1982 — im Libanon auf. Khalidi verfügt über verschiedene wissenschaftliche und akademische Titel. Besonders stolz ist er auf die Edward-Said-Professur für Arabische Gegenwartsstudien an der Columbia Universität in New York/USA. Dort ist er gleichzeitig auch Direktor des Nahost-Instituts an der Fakultät für Internationale und Öffentliche Beziehungen. Jenseits der Universität investiert Khalidi viel Zeit in die Herausgabe des vierteljährlich erscheinenden Journals „Studien zu Palästina“. Zusätzlich begleitet er seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump als ausgewiesener Analytiker politisch und wissenschaftlich die Umwälzungen innerhalb des amerikanischen Establishments. Khalidi meint, dass der Atomvertrag mit Iran (JCPOA, Joint Comprehensive Plan of Action) von Trump vor allem deshalb aufgekündigt wurde, weil er sich davon einen weiteren Wahlerfolg verspricht. Trump sieht er als Mittelpunkt einer ideologischen Strömung innerhalb der US-Administration, für die der Sturz der Islamischen Republik Priorität hat. Ein Interview.

Bild: Americagate

Americagate

Der Sündenbock Russland soll davon ablenken, dass in den USA massive Wahlmanipulation stattfindet.

am Dienstag, 19. Juni 2018, 13:00 Uhr von Rubikons Weltredaktion

Die USA brauchen keine fremden Staaten, um ihre Wahlen zu manipulieren. Sie schaffen das auch ganz allein – mit hochmodernen Techniken und Taktiken. Der Cambridge-Analytica-Skandal zeigte die bürgerrechtsverletzende Kombination aus Big Data, Microtargeting und psychologischer Kriegsführung in erschreckender Weise. Aber auch das Wahlsystem selbst, die Einflussnahme der Konzernmedien und die Entrechtung bestimmter Wählergruppen geben Anlass zu großer Sorge. Jill Stein, US-amerikanische Grünen-Politikerin und Aktivistin, fordert eine Notfall-Kommission für den Schutz der Wahlen und für Wahlgerechtigkeit – nicht zuletzt auch, um all jenen das Wasser abzugraben, die „Russiagate“ als Vorwand für Kriegstreiberei, Zensur und politische Unterdrückung zu instrumentalisieren versuchen.

Bild: Die große Ablenkung

Die große Ablenkung

Statt Symbolkulte zu zelebrieren müssen die materiellen Forderungen Benachteiligter durchgesetzt werden.

am Dienstag, 19. Juni 2018, 12:00 Uhr von Hans-Jürgen Bandelt

Typische Frauenberufe sind schlecht bezahlt bezüglich des jeweiligen Ausbildungsgrads. Teilzeit- ist gegenüber Vollzeitbeschäftigung relativ schlechter gestellt und betrifft vorwiegend Frauen. Unterhalts- und Steuerrecht benachteiligen Mütter nach einer Scheidung. Häusliche Pflege ist vorwiegend den Frauen aufgebürdet. Gegen all diese Benachteiligungen und mehr trägt gegenderte Sprache mit dem Sternchen nichts zur Lösung bei, sondern lenkt von diesen Problemen ab und tätschelt nur den Opferstatus, queer oder nicht. Kein Transgender, ob Mann oder Frau oder dazwischen, kann durch das Sternchenschreiben ungestörter, selbstbestimmter oder erfüllter leben.

Bild: Mord am Internet

Mord am Internet

Die Europäische Kommission und der Europäische Rat wollen das Internet durch eine neue Urheberrechtsrichtlinie zerstören.

am Dienstag, 19. Juni 2018, 12:00 Uhr von Wolfgang Romey

Die Hoffnungen, die zur Zeit seiner Entstehungen in das Internet gesetzt wurden, sind weitestgehend Geschichte. Das Internet ist kein Instrument zur Demokratisierung der Gesellschaft geworden, es wird vielmehr von großen Konzernen und staatlichen Institutionen beherrscht, die das Netz zur umfassenden Überwachung der Bürger und zum Geldverdienen nutzen. Nur noch in kleinen Nischen existieren Angebote, die versuchen, die Hoffnungen von damals einzulösen. Dazu gehört auch der Rubikon.

Bild: Die Rentenlüge

Die Rentenlüge

Die „Qualitätsmedien“ betreiben das Geschäft von Arbeitgebern und Finanzwirtschaft.

am Dienstag, 19. Juni 2018, 11:00 Uhr von Holger Balodis

Die Rentenfrage wird von interessierten Kreisen als Konflikt zwischen Alt und Jung inszeniert. Die Wahrheit ist, dass es wie fast immer um einen ganz anderen Interessengegensatz geht: den zwischen Arm und Reich. Durch Desinformation soll immer mehr Geld in die Kassen der privaten Versicherer gespült werden; die Bürger sollen für ihre erwartbare Altersarmut immer mehr blechen, solange sie in Arbeit sind.

Bild: Es ist, was es ist

Es ist, was es ist

Der Weg der Akzeptanz macht unser Leben leichter.

am Dienstag, 19. Juni 2018, 10:00 Uhr von Kerstin Chavent

Es sind die inneren Widerstände, die aus einem Problem — welcher Art auch immer — Schmerz und Leid entstehen lassen. Erst durch das Annehmen dessen, was ist, kann es sich schließlich auflösen.

Bild: Krieg ist heilbar!

Krieg ist heilbar!

Friedensforscher Daniele Ganser und Traumaforscher Franz Ruppert erklären im Rubikon-Videointerview, wie Frieden möglich ist.

am Montag, 18. Juni 2018, 15:59 Uhr von Florian Ernst Kirner

Der Rubikon interviewte Franz Ruppert und Daniele Ganser (1). Das Treffen zweier Forscher auf ganz unterschiedlichen Gebieten förderte erstaunliche Gemeinsamkeiten und echte Lösungsansätze zu Tage. Jetzt online auf dem Rubikon-YouTube-Kanal (2).

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Ihre Rubikon-Redaktion

Deutschland produziert immer mehr Abgase

In erster Linie Deutschland verfehlt seine Klimaziele und wird deshalb an seine europäischen Nachbarn, die schon wesentlich mehr Co2 eingespart haben, in einem sog. Ausgleichsmechanismus viel zahlen müssen, damit die EU ihre Klimaziele noch einhalten kann. Das wird für den Steuerzahler sehr teuer !

J.P. schreibt was geht!

Yo Leude,

ein paar Hinweise und Möglichkeiten. Rückmeldungen, Anregungen, Fragen sind sehr sehr willkommen. Ein kurzes „Like“ oder „nolike“ginge auch. Zwei Veranstaltungen sind noch diese Woche und es gibt eine aktuelle Aktion die gerne unterstützt werden darf.

Aktivistische Grüße
Jean-Philippe

Thema Globales Nachhaltigkeitsziel12 /Fußball WM – AKTION UNTERSTÜTZEN
Das Fußballprojekt hat zur Vision die Umsetzung des Globalen Nachhaltigkeitsziels 12. Erste Schritte auf dem Weg zur Vision wären Faire Bälle und Sportbekleidungen in Sportvereinen und Schulen im Saarland.
Unter #Ziel12Saarland  werden dort Bilder hochgeladen/gesammelt von Menschen, die sich für die Umsetzung dieses Zieles zumindest beim Fußball einsetzen möchten.

Hast Du Lust die Aktion von Marie und Rabea zu unterstützen, dann melde Dich bitte bei mir.

Thema Demokratie – SICH AUSTAUSCHEN
1. Freitag, 25. Mai, 18:00 Uhr Mal eben kurz die Welt retten
Die Netzwerkinitiative „Demokratie? Ei Jo!“ lädt ein:
•    Jugendliche diskutieren mit Politikerinnen und Politikern über jugendrelevante Themen.
•    Wo: im JUZ Försterstraße in Saarbrücken.

Thema Essen – VERÄNDERUNG BEWIRKEN
1. Das Essen in der Kantine, der Mensa oder ähnlicher Großküche Deiner Wahl verändern!?
https://albert-schweitzer-stiftung.de/kampagnen/leitfaden-vegane-grossverpflegung

2. Urban Guardening
– Transition Saarbrücken trifft sich jeden Dienstag ab 5 Uhr, am Beet am Staden i. H. des ersten Pavillons am Spielplatz

Thema Mobilität – AUF BEDARF HINWEISEN
1. Fahrraddemo am 16.6.2018 – 15-18 Uhr Landwehrplatz Saarbrücken
Für ein besseres Fahrrad-Klima. Unter diesem Motto veranstaltet ein Aktionsbündnis aus BUND, Energiewende Saarland, NABU, Naturfreunden, Netzwerk Entwicklungspoltiik im Saarland (NES), Transition Town Saarbrücken, VCD und nicht zuletzt dem ADFC eine Fahrrad-Demonstration. Das Bündnis setzt sich ein für ein lückenloses und sicheres Radwegenetz, mehr und gute Abstellanlagen, und eine ausreichende Finanzierung des Radverkehrs.
Hintergrundmaterial und Kampagne von Greenpeace

Thema Plastik – AUF VERÄNDERUNG HINWEISEN
1. Aktionsidee im Supermarkt die Verpackung da lassen
An dieser Idee könnten wir noch weiterspinnen und z.B. eine Förderung suchen und dann z.B. das Essen weiterverschenken.
– Plastik als Thema ist zudem der Wunsch einer Aktivistin aus dem Verteiler und wird daher Thema ab Juli sein

Thema Aktionsformen – ZUM NACHDENKEN EINLADEN
1. Die Erinnerungs-Guerilla
Gefällt mir natürlich sehr gut!

2. Jugend handelt fair
Mehrere Formen und hier kann ganz leicht mit der Fairtrade Initiative Kooperiert werden (Faire Uni etc…)

Thema Wissen erweitern – URSACHENFORSCHUNG
1. Am Samstag 26.05.2018 – 9-17 Uhr Seminar Vom Wissen zum Handeln – Anmeldung hier
Inhalt des interaktiven Seminares ist das Erleben und der Austausch zu Methoden und Modellen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit zur Förderung einer Großen Transformation

Die Methoden basieren auf der Grundannahme, dass es um die Pflege und Betrachtung des Gartens als Ganzes und nicht um einzelne Früchte geht.

Thema Aktionstage – KREATIV WERDEN
1.20.06.2018 – Internationaler Tag des Flüchtlings

An diesem Tag kommen die neuen Zahlen des UNHCR raus und solche Tage bieten immer Raum für eine Aktion?!

2. 23.06.2018 – Tag des Guten Lebens
Am „Tag des guten Lebens für alle!” am 23. Juni 2018 finden in vielen Städten öffentliche Aktionen und Veranstaltungen statt, die praktische Alternativen zur Wachstumsgesellschaft in der Öffentlichkeit sichtbar machen und zeigen: Ein gutes Leben für alle ist möglich!

Thema Gute Nachrichten – POSITIVE GESCHICHTEN

1. Kinder siegen vor Gericht gegen den kolumbianischen Staat

Thema Nachdenken – DENKMUSTER ERWEITERN
1. Philosophisches Video

Fachtagung: Neustart in der entwicklungspolitischen Kommunikation

„Die Menschen da abholen, wo sie sich befinden“

Ein gängiger Ratschlag in der Öffentlichkeitsarbeit, der sofort einleuchtet. Und doch letztendlich eine Leerformel im Ergebnis eigener Ratlosigkeit, wenn die dahinter liegenden Fragen unbeantwortet bleiben: Wer kann und soll für bestimmte Zielgruppen Inhalte mit welchen adäquaten Mitteln (um)werbend und überzeugend darstellen?
Welche strategischen Allianzen der unterschiedlichen Akteure sind sinnvoll oder notwendig, um gesellschaftliche Veränderungen voranzubringen?

In Vorbereitung und Umsetzung des EU-Entwicklungsjahres 2015 hatte es erste erfolgreiche Abstimmungsformate z.B. durch die Steuerungsgruppen zum EU-Entwicklungsjahr und der Zukunftscharta des BMZ, gegeben. Nach dem EU-Jahr ist eine kontinuierliche Kooperation nicht weitergeführt worden. Der Start der neuen Regierungskoalition auf Bundesebene erscheint der richtige Zeitpunkt, Pflöcke für eine bessere Zusammenarbeit auf der Grundlage dieser Erfahrungen einzuschlagen.

In Zusammenarbeit mit Länderkolleginnen und -kollegen des Bund-Länder-Ausschusses Entwicklungszusammenarbeit, dem BMZ , WUS (World University Service), Evangelische Akademie zu Berlin, Stiftung Nord-Süd-Brücken und VENROB (Verbund entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen) laden wir zum fachlichen Austausch und Streiten ein.

Es soll im Kern um Fragen / Formen der Kooperationen in der Kommunikation im Mehrebenensystem der EU, NGO `s und anderen Akteure gehen.

Insbesondere angesichts der Themen der Nachhaltigen Entwicklung (in den letzten Jahren auch verstärkt im öffentlichen Bewusstsein Migration, Klima, Handels- und Finanzpolitik, etc.) sollten mögliche Formen einer in Teilen auch gemeinsamen Kommunikationsarbeit im Rahmen des Fachtages besprochen werden (Themen, Formate, was getrennt? Was gemeinsam?), um in der deutschen Gesellschaft einen größeren Rückhalt bzw. Verständnis und entsprechendes Handeln gemäß unserer Anliegen (UN- Nachhaltigkeitsziele) zu erreichen.

FachtagungProgramm4.5. Juni 2018.pdf

Um nichts weniger geht es bei den Herausforderungen und Themen der „Nachhaltigen Entwicklung“. Die Untersetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele und der Pariser Klimaziele auf Bundes- und Länderebene erfordert global denkende Verantwortungspartnerschaften. Aber ohne die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger werden diese nicht entstehen können!

Anmeldungen zum Diskurs zu Fragen und Formen einer modernen und flexiblen Kommunikationsarbeit zwischen Bund, Ländern und Nichtregierungsorganisationen, Kirchen und anderen Akteuren der Entwicklungspolitik in Deutschland untereinander und mit den Menschen im Land ab sofort unter:

https://www.eaberlin.de/seminars/data/2018/kul/neustart-in-der-entwicklungspolitischen-kommunikation/?cy=2018&cm=6

Herzlicher Gruß

Im Namen der Veranstaltungspartner

Detlev Groß

Land Brandenburg
Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz
Abteilung Europa und Internationale Beziehungen
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam
Tel. 0331 866 3411
Fax 0331 866 3402
detlev.gross@mdjev.brandenburg.de

Entwicklungspolitische Leitlinien der Landesregierung Brandenburg
https://mdjev.brandenburg.de/media_fast/bb1.a.3663.de/entwicklungspolitische_leitlinien_bb.pdf

Portal der Deutschen Länder
http://www.entwicklungspolitik-deutsche-laender.de